Barrierefreies ­Kopfsteinpflaster in Feldkirch

Vorarlberg / 21.11.2022 • 21:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Neustadt wird im Zuge der Kanalisationssanierung ein neues Kopfsteinpflaster verlegt. Stadt Feldkirch
In der Neustadt wird im Zuge der Kanalisationssanierung ein neues Kopfsteinpflaster verlegt. Stadt Feldkirch

Feldkirch Die Bauarbeiten für die Erneuerung der Kanalisation in der Feldkircher Neustadt sind seit Sommer in vollem Gange. Seit Anfang des Jahres wird das mit 100 Jahren älteste städtische Kanalnetz in Vorarlberg saniert. 

Derzeit wird zwischen Rathaus bis zur James-Joyce-Passage das neue Kopfsteinpflaster verlegt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Granit Kleinstein, der gesägt, geflämmt und mit glatter Oberfläche versehen ist, informiert die Stadt Feldkirch. Ausführung und Verlegeart entsprechen der Ö-Norm B1600 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen“. Bei einem klassischen Kopfsteinpflaster sind die Kopfseiten lediglich behauen und daher uneben. Da die neuen Steine gesägt und nicht behauen sind, ist die Pflasterung nach Fertigstellung eben und damit barrierefrei. Unter der Pflasterung befindet sich aus Tragezwecken ein Drain­asphalt. Bis Weihnachten sollen die Tiefbauarbeiten in der Neustadt abgeschlossen sein.

Lediglich in der Marokkanerstraße sowie im Bereich der Dogana, wo derzeit noch Asphalt ist, sollen die Arbeiten an der Transportwasserleitung ab Februar 2023 beginnen und bis etwa 2023 finalisiert sein. VN-MIH

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