Beispielhafte Gemeinwesenarbeit

Vorarlberg / 22.11.2022 • 12:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Festredner Albert Lingg, Provinzrätin Sr. Clara Mair, LR Katharina Wiesflecker, BM Johannes Rauch, Beirats-Vorsitzender Clemens Schmölz und Bgm. Wolfgang Matt. <span class="copyright">AME</span>
Festredner Albert Lingg, Provinzrätin Sr. Clara Mair, LR Katharina Wiesflecker, BM Johannes Rauch, Beirats-Vorsitzender Clemens Schmölz und Bgm. Wolfgang Matt. AME

50 Jahre Antoniushaus und 10 Jahre “Haus der Generationen” wurde kürzlich gefeiert.

Feldkirch Als „immer wieder beispielhafte, offene Gemeinwesenarbeit“ bezeichnete Prim. Albert Lingg die Tätigkeit der vor 130 Jahren von Pfarrer Josef Häusle nach Feldkirch geholten Kreuzschwestern. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Seniorenheims „Antoniushaus“ sowie das 10-Jahres-Jubiläum der Kinderbetreuung im „Haus der Generationen“.

Cellistin Mar Gimferner und Pianist Emil Laternser. 
Cellistin Mar Gimferner und Pianist Emil Laternser. 

Großes Engagement

Lingg, der von seiner Geburt an durch Kreuzschwestern betreut und auch streckenweise durchs Berufsleben begleitet wurde, bezeichnete das „Antoniushaus3“ als wesentlichen Teil der Feldkircher Sozialversorgung. Er erinnerte sich auch an das „Dreigestirn Bernhard Amann, Johannes Rauch und Thomas Vögel“ und wünschte sich bei heutigen Sozialarbeitern oft einen solchen Eifer. Der angesprochene Gesundheitsminister hatte zuvor das Haus als hervorragendes Beispiel dafür genannt: „Hier hat man nie gefragt, warum etwas nicht geht, sondern dass es einfach geht.” Er würdigte ganz besonders das langjährige Engagement von Günter Lampert. Dieser hatte entscheidenden Anteil an der Einführung der Pflegelehre, die am Antoniushaus schon neun junge Menschen absolviert haben, derzeit machen fünf Jugendliche dort eine Pflegelehre.

Die Pflegelehrlinge Ivana Nikolic, Lana Yeryaran, Sophia Wachter, Salome Aschbacher und Lara Gorbach.
Die Pflegelehrlinge Ivana Nikolic, Lana Yeryaran, Sophia Wachter, Salome Aschbacher und Lara Gorbach.

Schöne Geschenke

Die durch Herbert Lins und Gerhard Walser vertretene Diözese war großzügig: Der offene Kredit über 50.000 Euro wurde in ein Jubiläumsgeschenk umgewandelt. Von der Stadt gab es die lang ersehnte Anbindung an den ÖPNV in Form einer am 2. Dezember in Betrieb gehenden Buslinie. AME

Kindergärtnerinnen Christa Egle und Renate Schmid.
Kindergärtnerinnen Christa Egle und Renate Schmid.

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