An der Grenze schnappte die Falle zu

Vorarlberg / 24.11.2022 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei der gesuchten Straftäterin klickten die Handschellen. symbol/bundespolizei
Bei der gesuchten Straftäterin klickten die Handschellen. symbol/bundespolizei

Ungarin mit 53 Delikten auf dem Kerbholz am Grenzübergang Hörbranz verhaftet.

Hörbranz, Lindau Am Mittwochmorgen stoppte die deutsche Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz ein in Ungarn zugelassenes Fahrzeug und kontrollierte die Insassen. Bei der Fahndungsüberprüfung einer 27-jährigen Mitfahrerin stellten die Beamten fest, dass gegen die Ungarin bereits seit Februar 2018 ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Berlin-Tiergarten vorlag. Die strafbaren Handlungen der Gesuchten reichten von einfachen Ladendiebstählen bis hin zu nicht bezahlten Taxifahrten und Restaurantbesuchen.

Die Beamten erhoben, dass die Frau bereits mit 53 Fällen von zumeist Betrugs- und schweren Diebstahlsdelikten polizeibekannt war. Während der Bearbeitung im Bundespolizeirevier Lindau klagte die Verhaftete plötzlich über Herzprobleme und erlitt einen scheinbaren Schwächeanfall. Die Beamten prüften sofort die Vitalfunktionen der Frau und verständigten den Rettungsdienst. Nach einem kurzen Klinikaufenthalt unter Polizeibewachung konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Die Patientin hatte offensichtlich simuliert. Die Frau wurde in die Justizvollzugsanstalt Memmingen eingeliefert.

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