Verhandlungspartner sollen sich einigen

Vorarlberg / 28.11.2022 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei der Montafonerbahn war trotz Lokführerstreiks einiges los.VN/SAH
Bei der Montafonerbahn war trotz Lokführerstreiks einiges los.VN/SAH

bludenz, montafon Aufgrund des Lokführerstreiks waren die Bahnhöfe in Vorarlberg am Montag wie leergefegt. Bei der Montafo­nerbahn (mbs) sah das jedoch ganz anders aus. „Unsere Züge fahren weiterhin. Allerdings nur bis zum Bahnhof Brunnenfeld-Stallehr, da unsere Infrastruktur nur bis dorthin reicht. Ab dort gehören die Gleise in die Zuständigkeit der ÖBB“, erzählt Ekkehard Nachbaur, Vorstand der mbs. Zwischen dem Bahnhof Brunnenfeld-Stallehr und dem Bahnhof Bludenz gab es dann einen Schienenersatzverkehr. Dafür wurden auch Mitarbeiter aus anderen Abteilungen hinzugezogen. Quasi jeder, der im Besitz des nötigen Busführerscheins ist. „Glücklicherweise sind unsere Mitarbeiter sehr pflichtbewusst. Sie arbeiten gerne hier und wissen ihren Job – fußläufig von ihrem Zuhause – sehr zu schätzen“, zeigt sich der mbs-Vorstand dankbar. Er betont mehrfach, dass auch seine Mitarbeiter von einer Lohnerhöhung profitieren würden. „Die Verhandlungspartner sollen sich einigen.“ VN-SAH

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