Gemeinsam etwas bewirken

Vorarlberg / 29.11.2022 • 16:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gabi Hampson, Andrea Hollenstein und Michaela Müller vom Verein Tatendrang setzen mit dem Markt am Samstag in Höchst ein Zeichen der Solidarität. bvs
Gabi Hampson, Andrea Hollenstein und Michaela Müller vom Verein Tatendrang setzen mit dem Markt am Samstag in Höchst ein Zeichen der Solidarität. bvs

Verein Tatendrang lädt zum Markt der Kostbarkeiten, um Flüchtlingshilfe zu unterstützen.

höchst „Wir wollen helfen. Auch wenn unsere Stuben dieses Jahr vielleicht ein, zwei Grad kühler bleiben, haben wir doch alles, was wir brauchen“, so Gabi Hampson, Geschäftsführerin vom W*ORT. Gemeinsam mit Michaela Müller und Andrea Hollenstein haben sie den Verein Tatendrang ins Leben gerufen, um jenen Menschen zu helfen, denen es nicht gut geht. „Wir sammeln auch dieses Jahr für die Menschen, die an den EU-Außengrenzen unter widrigsten Bedingungen ausharren“, so Müller. Dafür veranstalten sie am Samstag, 3. Dezember, zwischen 10 und 17 Uhr einen Markt mit Kostbarkeiten in der Alten Stuhlfabrik in Höchst. Der Erlös kommt vollständig der Flüchtlingshilfe von Doro Blancke und der „Karawane der Menschlichkeit“ zugute. „Nachdem wir zwei Jahre hintereinander Spendensocken gesammelt haben, veranstalten wir dieses Jahr einen Markt mit persönlichen Kostbarkeiten“, so Müller. Viele Unterstützer des Vereins haben im Vorfeld persönliche und wertvolle Dinge den drei Frauen gespendet, die beim Markt den Besitzer wechseln dürfen. „Die Besucher können sich auf eine Vielfalt besonderer Raritäten freuen. Wunderschöne Teekannen, liebevoll verziertes Porzellangeschirr, kleinere Möbelstücke und ein antikes Schaukelpferd sind nur einige der Prachtstücke, die am Samstag zu erwerben sind“, so Hollenstein. Beim Markt helfen viele mit, um ihren Beitrag zu leisten. Christof Waibel spielt auf seinem Klavier, Christoph Hinteregger auf dem Saxofon und Miriam Jaeneke bringt weihnachtliche Stimmung mit ihrer Drehorgel in die Stuhlfabrik. Mäki Cornal verköstigt die Besucher mit seinem Gemüsecurry. „Wir freuen uns auf viele Besucher“, so Hollenstein. Gemeinsam können wir etwas bewirken, sind sich die drei einig. bvs

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