Rollhockeyclub erhielt einen Dämpfer

Vorarlberg / 29.11.2022 • 16:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Dornbirner lassen den Kopf nicht hängen.
Die Dornbirner lassen den Kopf nicht hängen.

Trotz Niederlage gegen Uttigen zeigt sich der RHC optimistisch.

Dornbirn Der RHC Dornbirn erlitt am vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen Uttigen einen herben Dämpfer. Anfangs spielten die Gäste munter drauflos und gingen bereits früh durch einen Konter mit 1:0 in Führung. Nach sieben Minuten egalisierte Mostögl für die Hausherren. Ein wenig glücklich fiel der erneute Führungstreffer der Aaretaler, als ein Weitschuss durch Frey von Manieros Oberkörper ins eigene Tor abprallte. Hagspiel hatte per Penalty den Ausgleich auf dem Schläger, verlor aber das Duell gegen Torhüter Vizio, und so ging es mit einem 1:2-Pausenstand in die Kabinen.

Glück gefehlt

Das Spiel entwickelte sich zusehends einseitiger, die Messestädter waren drückend überlegen und ließen jedoch reihenweise gute Chancen aus. Im Gegenzug und mit dem einzigen Torabschluss nach Seitenwechsel drückte Yves Walther den Ball zur 1:3-Führung für die Blauen über die Linie. Dornbirn setzte die Gäste unter Dauerdruck und erzielte dann den Anschlusstreffer, welcher jedoch durch die beiden Unparteiischen nach längerer Diskussion nicht gegeben wurde. Einerseits haderten die Abschlüsse von Brunner & Co an der Genauigkeit, andererseits wurde der gut aufgelegte Schlussmann Vizio zur unbezwingbaren Hürde. Sechs Minuten vor Spielende konnten sich die Uttiger per Konter lösen und sorgten durch Leonard Scheer für die endgültige Entscheidung. Trotz gutem Spiel fehlte den Dornbirnern an diesem Abend das Glück des Tüchtigen.

Unpräzise im Abschluss

„Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben, wenn wir nur einen Bruchteil unserer Chancen reinmachen, kann es hier nur einen Sieger geben. Die Abschlüsse waren zu wenig präzise, wir haben ihren Torhüter warmgeschossen, haben uns dadurch selbst das Leben schwer gemacht und sind im Gegenzug in unnötige Konter reingelaufen“, resümierte Trainer Francesco Dolce die bittere Niederlage.

Kapitän Roche Brunner zeigt sich dennoch optimistisch: „Diese Niederlage wirft uns keinesfalls zurück, schließlich hatten wir das Spiel zu jeder Zeit im Griff. Natürlich fehlte das Quäntchen Glück im Abschluss, jetzt müssen wir die Partie schnell abhaken und wieder nach vorne schauen.“ cth

Uttigen-Torwart Vizio machte den Dornbirnern das Leben schwer.cth (2)
Uttigen-Torwart Vizio machte den Dornbirnern das Leben schwer.cth (2)

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