Ausgestopfter Gepard an der Grenze sichergestellt

Vorarlberg / 02.12.2022 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Da für den ausgestopften Gepard die erforderliche Bewilligung fehlte, durfte der Deutsche das Tier nicht über die Grenze nehmen. BAZG
Da für den ausgestopften Gepard die erforderliche Bewilligung fehlte, durfte der Deutsche das Tier nicht über die Grenze nehmen. BAZG

Deutscher wollte seltenes Tierpräparat von Vorarlberg in die Schweiz einführen.

Höchst, St. Margrethen Ein deutscher Staatsbürger war bereits Ende Oktober mit einer ungewöhnlichen Fracht in seinem Kofferraum unterwegs.

Wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) aktuell in einer Medienmitteilung schreibt, wollte der Mann einen ausgestopften Geparden mit seinem Privatfahrzeug von Österreich in die Schweiz einführen.

Der Gepard sei für eine in der Schweiz wohnhafte Privatperson bestimmt gewesen und wurde bei der Einfuhr am Grenzübergang Höchst/St. Margrethen ordentlich angemeldet. Aufgrund einer fehlenden Cites-Bewilligung sei der Gepard von den Mitarbeitenden des BAZG jedoch sichergestellt worden. Zum Schutz von Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft dürfen einige Tiere und Pflanzen nicht in die Schweiz gebracht werden, oder nur mit einer entsprechenden Bewilligung. Dies betreffe zum Beispiel alle vom Aussterben bedrohten Arten.

Verstoß gegen Abkommen

Das internationale Artenschutzabkommen Cites (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora), auch bekannt als „Washingtoner Artenschutzabkommen“, regelt den Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten sowie mit Produkten, die aus solchen Tier- und Pflanzenarten hergestellt worden sind. Bei Unklarheiten im Umgang mit exotischen Tieren, Pflanzen oder Produkten aus solchen empfiehlt es sich, sich vorgängig zu informieren oder die Behörden zu kontaktieren.

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