SPÖ-Vorsitz: „Am liebsten wäre mir eine Frau“

Vorarlberg / 02.12.2022 • 21:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn So viel steht fest: Dornbirns Noch-Vizebürgermeister Markus Fäßler will nicht neuer SPÖ-Vorsitzender werden. Eine Kandidatur schließt er aus. „Ich bin von ganzem Herzen Kommunalpolitiker“, sagte der Sozialdemokrat bei einer Pressekonferenz mit der aktuellen Parteichefin Gabriele Sprickler-Falschlunger am Freitag in Dornbirn. Dabei war auch in erster Linie die Stadtpolitik Thema: Fäßler zufolge soll das Vizebürgermeisteramt wie vereinbart von ihm an die Grüne Juliane Alton übergehen. Die Wahl findet in der Stadtvertretungssitzung am
15. Dezember statt.

Auer hoch im Kurs

Ungewiss ist somit weiterhin, wer zukünftiger Chef der Sozialdemokraten werden soll. Sprickler-Falschlunger sprach zuletzt von fünf Kandidatinnen und Kandidaten, ließ sich aber nicht in die Karten schauen. Bei der Pressekonferenz verriet sie lediglich: „Am liebsten wäre mir eine Frau.“ Ein Mann sei aber auch nicht ausgeschlossen. Hoch im Kurs steht die derzeitige geschäftsführende Klubobfrau im Landtag, Manuela Auer. Doch noch ist unklar, wer die von Sprickler-Falschlunger genannten Personen sind. Die Chefsuche zieht sich bis ins nächste Jahr. Fäßler kommt jedenfalls nicht infrage. Er konzentriert sich auf Dornbirn, wie er am Freitag festhielt. Der 42-Jährige bleibt Stadtrat. Seine Verzichtserklärung für das Vizebürgermeisteramt habe er Stadtchefin Andrea Kaufmann (ÖVP) überreicht, sagte der SPÖ-Politiker. „Es gab Wünsche, dass ich weitermache, aber ich stehe zu meinem Wort.“ Nach der Gemeindewahl hatten SPÖ und Grüne eine Vereinbarung getroffen, wonach das Amt des Vizes nach der Hälfte der Amtsperiode wechselt. Nach Fäßler soll demnach die Grünen-Stadträtin Alton Vizebürgermeisterin werden. Auch Neos und FPÖ gaben ihr Okay.  VN-RAM

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