„Ich möchte für mich die Beste sein“

Vorarlberg / 04.12.2022 • 16:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei der Auszeichnung wurde die Stipendiatin (Mitte) von ihren Klassenkameraden unterstützt.lcf (2)
Bei der Auszeichnung wurde die Stipendiatin (Mitte) von ihren Klassenkameraden unterstützt.lcf (2)

HAK-Schülerin Dilara Erdikli erhielt Stipendium der Nationalbank.

Lustenau „In diesen wirtschaftlich und weltpolitisch schwierigen Zeiten ist es schön, den erfreulichen Anlass eines Stipendiums an eine herausragende Schülerin zu feiern“, sagte Armin Schneider, Leiter der OeNB-Zweiganstalt West. Zum dritten Mal zeichnete er eine Schülerin der HAK Lustenau mit dem Stipendium der Österreichischen Nationalbank aus. Dilara Erdikli ist 17 Jahre alt und Schülerin der Klasse 4ck. Ihre Lehrer und Mitschüler beschreiben sie als sehr motiviert, konsequent und diszipliniert sowie selbstbewusst und engagiert.

So setzte sie sich im Lockdown als Klassensprecherin für ihre Mitschüler ein und hilft auch immer gerne mit privater Nachhilfe, vor allem in ihren Lieblingsfächern Mathe und Buchhaltung. „Gute Noten waren mir immer schon wichtig und machen mich glücklich. Ich möchte einfach für mich selber immer die Beste in allem sein“, so die ausgezeichnete Schülerin.

Außerordentliche Leistungen

Die Österreichische Nationalbank verleiht jedes Jahr österreichweit Stipendien im kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Ausbildungsbereich. Heuer wäre für Vorarlberg eigentlich die HAK Bezau vorgesehen gewesen – da sich jedoch dort kein geeigneter Kandidat fand, ging die Förderung in Höhe von 1000 Euro an Dilara Erdikli von der HAK Lustenau. „Das Stipendium soll eine persönliche Hervorhebung für Dilara sein, für ihren schulischen Erfolg, ihre Konsequenz und ihr soziales Engagement“, sagte Armin Schneider. Die Lustenauer Schülerin freute sich sehr über diese besondere Auszeichnung: „So eine Möglichkeit zu bekommen, ist sehr krass.“

Sie wird das Geld vorerst auf die Seite legen und vielleicht später fürs Studieren verwenden. „Mich interessiert ein Studium im Bereich Kriminalistik oder Pädagogik – es ist aber noch alles offen“, erklärte Dilara Erdikli. lcf

HAK-Direktor Johann Scheffknecht (v.l.), Klassenvorstand Heike Lehmann, Dilara Erdikli und OeNB-Leiter Armin Schneider.
HAK-Direktor Johann Scheffknecht (v.l.), Klassenvorstand Heike Lehmann, Dilara Erdikli und OeNB-Leiter Armin Schneider.

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