Glücksspielpaket der Koalition steht auf der Kippe

Vorarlberg / 09.12.2022 • 21:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Sein Ziel sei es immer gewesen, „die Vergabe der Glücksspielkonzession nicht mehr im Ministerium, sondern in einer unabhängigen Behörde zu organisieren“, betont Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP). Mit dem Koalitionspartner, den Grünen, sei das allein nicht machbar. Sie würden ein größeres Glücksspielpaket fordern. Mit einer neuen Glücksspielbehörde könnten jene Konzessionen, für die der Bund zuständig ist, abseits des politischen Ministeriums vergeben werden. 2026 passiert das wieder.

Weil die Grünen mit einem Höchstgewinn von 2 Euro und einem Maximaleinsatz von 20 Cent an Automaten in die Verhandlungen gegangen seien, stellt sich das Finanzministerium eine Einigung auf ein großes Paket schwierig vor: „Da sich aktuell kein Kompromiss mit den Grünen abzeichnet, bereitet sich das Ministerium auf eine Ausschreibung nach den bestehenden Regeln vor.“ Gegenüber dem „Standard“ betonen die Grünen, dass ihnen der Spielerschutz ein zentrales Anliegen wäre. MAX

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