Mehr Verkehrssicherheit für Kinder in Bregenz

Vorarlberg / 09.12.2022 • 15:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr steht im Fokus der Maßnahmen in Bregenz.
Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr steht im Fokus der Maßnahmen in Bregenz.

Stadt Bregenz lässt neues Konzept erstellen.

Bregenz Die Stadt Bregenz setzt den nächsten Schritt in Richtung eines flächendeckenden Verkehrsberuhigungskonzepts, das insbesondere die Sicherheit vor Kindergärten und Schulen im Fokus hat. Im Stadtrat wurde nun beschlossen, ein Dornbirner Ziviltechnikbüro um 37.000 Euro mit der Ausarbeitung eines entsprechenden Leitfadens zu beauftragen.

Übergeordnetes Modell

Bregenz hat schon in der Vergangenheit im öffentlichen Raum vor Bildungseinrichtungen diverse Maßnahmen gesetzt, um dort den Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten. Jetzt will man künftige Einzelprojekte in den Gesamtzusammenhang mit einem übergeordneten Modell bringen, das von erfahrenen Fachleuten erstellt wird.

„Temporeduktionen, Fahrbahnverengungen, Bodenmarkierungen, Beschilderungen und dergleichen sind das eine. Wir brauchen aber auch einen gemeinsamen Kontext, also eine gesamtheitliche Betrachtung, die uns hilft, strategisch die richtigen Schritte zu setzen. Schließlich ist es die Aufgabe der Politik, unsere Kinder auf ihren Wegen zur Schule und nach Hause optimal zu schützen“, betont der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch.

Und der zuständige Stadtrat Robert Pockenauer meinte: „Im Zuge der Umsetzung des Konzepts müssen wir uns auch die bislang erlaubten Höchstgeschwindigkeiten an neuralgischen Stellen wie z. B. in der Schillerstraße ansehen. Diesbezüglich wollen wir aber noch die Analyse der beauftragten Ziviltechniker abwarten.“

„Im Zuge der Umsetzung des Konzepts müssen wir uns auch die bislang erlaubten Höchstgeschwindigkeiten ansehen.“

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