Ein wenig Schnee und ganz viel Freude …

Vorarlberg / 11.12.2022 • 20:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Rebekka und Helena freuen sich in der Bregenzer Oberstadt riesig über den ersten Schnee. Und wissen auch gleich, was damit anfangen. <span class="copyright">VN/Serra</span>
Rebekka und Helena freuen sich in der Bregenzer Oberstadt riesig über den ersten Schnee. Und wissen auch gleich, was damit anfangen. VN/Serra

Der Wintereinbruch in Vorarlberg machte bei vielen Menschen Lust auf mehr.

Schwarzach Frau Holle musste sich nicht überarbeiten, um im Land für den ersten Winterzauber zu sorgen. “Es hat nicht viel geschneit. Aber immerhin soviel, um eine Winterlandschaft zu schaffen”, beschreibt Petra Laggner vom ZAMG-Wetterdienst in Bregenz die Geschehnisse in der Wetterküche vom vergangenen Wochenende. Die Landeshauptstadt durfte sich am dritten Adventsonntag in der Früh über vier Zentimeter Neuschnee freuen. “Es ist Pulverschnee, und der ist natürlich gleich einmal weg”, ergänzt Laggner.

Auch das gehört natürlich zum Winter. Thomas befreit sein Auto vom Schnee. Viel Unbehagen bereitet ihm das nicht.
Auch das gehört natürlich zum Winter. Thomas befreit sein Auto vom Schnee. Viel Unbehagen bereitet ihm das nicht.

Schneemassen gab es freilich auch in der Höhe nicht. “Die Rekordmenge Sonntagfrüh registrierten wir in Schröcken mit 14 Zentimeter”, belegt der Wettertechniker die noch überschaubare Menge der weißen Pracht, die sich über das Land legte.

Es wird kalt

Für Tausende Vorarlberger war der gefallene Schnee gepaart mit dem schönen Wetter am Sonntag Grund genug, sich im Freien zu bewegen, erste Schneebälle zusammenzukratzen und die prächtige Landschaft zu genießen.

Radfahren im angezuckerten Bregenzer Hafen. Das Wetter am dritten Adventsonntag war zauberhaft schön.
Radfahren im angezuckerten Bregenzer Hafen. Das Wetter am dritten Adventsonntag war zauberhaft schön.

Kalt und teilweise unbeständig geht es die kommenden zwei Tage weiter. Es wird sehr frostig mit nächtlichen Temperaturen weit unter der Null-Grad-Marke. Neue Bewegung in die Wetterküche kommt dann in der Nacht auf Mittwoch. Mit den Temperaturen geht es wieder hinauf. Die Schneefallgrenze steigt auf 1500 Meter. Nach der kurzen Erwärmung wird es anschließend wieder kälter. “Das Strömungsmuster bleibt gleich. Eine klare Wetterlage lässt sich wer voraussagen. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass wir große Schneemengen zu erwarten haben”, sagt Peter Laggner.

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