Roadtrip trotz Kampfgeist ohne Punkte

Vorarlberg / 14.12.2022 • 16:13 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Hohen­emser Damen schlugen sich auf dem Eis wacker.HSC
Die Hohen­emser Damen schlugen sich auf dem Eis wacker.HSC

Die Damen des HSC auswärts zweimal geschlagen.

Hohenems Mit den Spielen in Villach und Linz endete für die Damen des SC Hohenems am Wochenende die erste Saison in der zweiten österreichischen Damen-Eishockeybundesliga. Zwar zeigten die Mädels von Trainer Michael Kohler wieder eine gute Leistung, am Ende fehlte aber noch die nötige Routine und Erfahrung für die ersten Punkte.

Starke kämpferische Leistung

Dabei ging es für die Hockeyladies aus Hohenems am Samstag in der Früh von Hohenems in Richtung Osten. Im Spiel gegen die starken Villacher Lady Hawks starteten die Emser Ladies mit einer tollen Defensivleistung und so stand es nach dem ersten Drittel immer noch 0:0. Dann allerdings verschliefen die Ländle-Damen den Start in den Mittelabschnitt und der Gegner nutzte dies eiskalt aus. So ging es mit einem 0:4-Rückstand in die zweite Pause und Coach Kohler musste seine Mannschaft erstmals wieder neu motivieren. In den letzten 20 Minuten zeigten die Hohenemserinnen wieder eine starke kämpferische Leistung und kassierten, auch dank Rosalie Eberle im Tor nur noch einen Gegentreffer. Am Ende gab es zwar eine 0:5-Niederlage, doch der Trainer zeigte sich trotzdem zufrieden: „Ich bin stolz auf das Team“, so Michael Kohler nach dem ersten Spiel. Zu den Spielerinnen des Abends wurden im Anschluss Torfrau Rosalie Eberle und Verteidigerin Sofia Fleisch gewählt.

Torfrau erneut in bester Verfassung

Direkt nach dem Spiel ging es wieder in den Bus und weiter nach Linz. Nach der Ankunft kurz nach Mitternacht hieß es für die Ladies schnell ins Bett, denn am nächsten Tag wartete bereits am Vormittag das Spiel gegen die Ice Cats Linz.

Zwar war auch in diesem Spiel im Vorfeld klar, dass die Linzer Damen spielerisch klar überlegen sein werden, trotzdem zeigten sich die HSC-Ladies erneut voll motiviert. Auf dem Eis entwickelte sich in der Anfangsphase ein offenes Spiel, wobei die Gastgeberinnen mehr Torschüsse verbuchen konnten. Dank einer starken Defensivleistung und einer Torfrau in erneut bester Verfassung blieb das erste Drittel aber torlos. Im zweiten Drittel zeigten die Emser Damen erneut eine schwache Leistung. Die Linzerinnen hingegen blieben tonangebend und gingen mit 3:0 in Führung. Nach einer neuerlichen Ansprache von Trainer Michael Kohler und einer Umstellung der Linien konnte der Schlussabschnitt aber wieder ausgeglichen gestaltet werden und am Ende blieb es bei einer 0:4-Niederlage. Zu den Spielerinnen des Spiels gegen Linz wurden am Ende Michelle Jäger und Larissa Aberer gewählt.

Roadtrip ohne Zwischenfälle

Die lange Fahrt und auch die Spiele sind ohne Zwischenfälle und vor allem ohne Verletzungen verlaufen. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Der Einsatz in den Spielen hat gepasst, die neuen Spielerinnen wurden gut einbezogen und es herrscht ein toller Zusammenhalt der gesamten Mannschaft auf dem Eis wie auch abseits vom Eis“, so HSC-Damentrainer Michael Kohler mit einem Resümee. MIMA

Auch abseits vom Eis herrschte bei den Emser Damen eine gute Stimmung.
Auch abseits vom Eis herrschte bei den Emser Damen eine gute Stimmung.
Die Emser Hockeyladies mussten sich trotz kämpferischer Leistung gegen Villach und Linz geschlagen geben.
Die Emser Hockeyladies mussten sich trotz kämpferischer Leistung gegen Villach und Linz geschlagen geben.

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