Einstimmiges Ja zum Spitalsbudget

Vorarlberg / 18.12.2022 • 16:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn Mit einem Umsatz von rund 108 Millionen Euro stellt das Krankenhaus den größten Budgetposten im Voranschlag 2023 der Stadt Dornbirn dar. Die Stadtvertreter verabschiedeten das Spitalsbudget am Donnerstagabend einstimmig und lobten einhellig die Arbeit der Beschäftigten des Krankenhauses. Die Einnahmen betragen rund 57 Millionen Euro, die Ausgaben 108,4 Millioenn Euro. Den Abgang von 51,3 Millionen Euro muss die Stadt allerdings nur zu einem kleinen Teil selbst bezahlen.

Kooperation mit Bregenz

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann hob die Kooperation der Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe im städtischen Krankenhaus und dem Landeskrankenhaus Bregenz mit dem Doppelprimariat unter der Leitung von Dornbirn hervor. Es bestätige, dass die Zusammenarbeit auch über die Trägerschaft der Krankenhäuser gut funktioniert. Bei der großen Station mit jährlich mehr als 1300 Geburten wurde heuer in die Modernisierung und Erweiterung des Geburtsbereichs investiert.

Manchester-Triage

Ein weiterer Entwicklungsschritt sei die Implementierung einer sogenannten Manchester-Triage. Dabei erfolgt eine Ersteinschätzung nach Dringlichkeit der Behandlung von Patienten. Das sei wesentlich, um den gewachsenen Patientenansprüchen sowie dem Patientenansturm gerecht zu werden.

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