Kindern und Familien eine Perspektive schenken

Vorarlberg / 19.12.2022 • 17:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die VN-Sozialaktion „Ma hilft“ unterstützt Menschen in Not. VN-Redaktionskoordinatorin Mirijam Haller übergab den Scheck an Simon Burtscher-Mathis, Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Die VN-Sozialaktion „Ma hilft“ unterstützt Menschen in Not. VN-Redaktionskoordinatorin Mirijam Haller übergab den Scheck an Simon Burtscher-Mathis, Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. VN/Paulitsch

180.000 Euro erhält das Vorarlberger Kinderdorf von „Ma hilft“. Die Institution weiß, wo Hilfe im Land gebraucht wird.

Bregenz Kindern neuen Lebensmut zu geben und ihnen zu helfen ist seit über 70 Jahren das Motto des Vorarlberger Kinderdorfs. Jedes Jahr profitieren 3000 Kinder und deren Eltern von den vielfältigen Unterstützungsangeboten. „In permanentem Kontakt sind wir mit etwa 800 Familien im Land“, informiert Simon Burtscher-Mathis, Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. Die Hilfspalette ist groß: Es gibt zum Beispiel stationäre Angebote für Kinder, die nicht mehr zu Hause leben können und im Kinderdorf Kronhalde ein Daheim finden. Im Rahmen von ambulanten Angeboten im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe werden Familien unterstützt und begleitet, ebenso wird etwa die Paedakoop Privatschule vom Kinderdorf betrieben.

800 Familien

Dank vieler Vorarlberger:innen mit großem Herz, die für „Ma hilft“ spenden, können auch im kommenden Jahr Kinder und Familien in Not unterstützt werden. 180.000 Euro stellt die VN-Sozialaktion dem Vorarlberger Kinderdorf zur Verfügung. „Dieses Geld erhöht unsere Handlungsfähigkeit beträchtlich“, freut sich Burtscher-Mathis. Konkret werden durch den Soforthilfetopf drei Projekte unterstützt. Zum einen die Initiative Ferienzeit, bei dem Kinder mit ihren Eltern, die sich sonst keinen Urlaub leisten könnten, in Schönenbach im Bregenzerwald Urlaub mit sozialpädagogischer Begleitung machen können. „Eltern lernen dabei ihre Kinder neu sehen und kennen und umgekehrt. Es ist etwas, das sie so noch nie erlebt haben und die Rückmeldungen sind durchwegs positiv“, erklärt Burtscher-Mathis.

Sachspenden und „Schnellhilfe Plus“

Mit dem Geld ist aber auch für von Armut betroffene Familien niederschwellige Hilfe in Form von Sachspenden möglich. „Wenn bei Familien am Existenzminimum zum Beispiel plötzlich die Waschmaschine kaputtgeht oder das Geld für einen Schulausflug nicht reicht. In solchen Fällen können wir einschreiten und der Familie unter die Arme greifen.“ Mit der „Ma hilft“-Spende wird darüber hinaus das Projekt „Schnellhilfe Plus“ unterstützt, das Familien rasch bei individuellen, belastenden Lebenssituationen hilft.

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