Reisebusfahrer werden händeringend gesucht

Vorarlberg / 19.12.2022 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Reiselust Während Corona stand die Reisebranche still. Das ist jetzt vorbei.

Reiselust Während Corona stand die Reisebranche still. Das ist jetzt vorbei.

Reiseveranstalter Patrick Moosmann über die Perspektiven 2023.

Schwarzach Die Reisebranche wurde von Corona besonders hart getroffen. Dementsprechend froh sind die Reiseveranstalter, dass die Zeit des Stillstands vorbei ist. Allerdings: Große Herausforderungen bleiben, und ein Problem hat die Branche mit anderen gemein: „Wir suchen Personal. Vor allem Reisebusfahrer könnten wir noch dringend brauchen“, gab Reisever­anstalter Patrick Moosmann von Sunshine Tours bei Vorarlberg LIVE einen Einblick in die wohl größte Herausforderung für die Branche.

Vieles hat sich dennoch zum Guten gewandelt. Dazu zählen auch die Buchungen für Reisen während der Weihnachtsfeiertage. „Gefragt sind vor allem Kreuzfahrten und Fernreisen“, berichtet Moosmann. Über Weihnachten verreisen vor allem alleinstehende Personen und junge Leute. Letzteren steht der Sinn nach Party, Singles wollen über die Feiertage nicht ganz allein sein und nur vor dem Fernseher sitzen.

Herausforderungen

Aufgrund der Personalprobleme rechnet Moosmann auch für 2023 mit großen Herausforderungen. Hinzu kommt die Geldknappheit von finanziell durchschnittlich ausgestatteten Personen, die sich Urlaube mit ihren Familien immer weniger leisten können. „Ich rechne bei dieser Personengruppe schon mit einem Rückgang“, sagt Moosmann. Vorbei sein sollte es hingegen mit den chaotischen Zuständen bei Flügen und auf Flughäfen. „Die Verantwortlichen dort können sich heuer länger auf die zu erwartende Frequenz bei den Reisenden vorbereiten. Zustände wie zum Teil in diesem Jahr sollte es nicht mehr geben“, zeigt sich der Reiseveranstalter zuversichtlich. VN-HK

Die Personalsituation bleibt auch heuer eine wirklich große Herausforderung für uns. Wir suchen vor allem Reisbusfahrer.

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