„Sehnsuchtsort“ Stadtmuseum

Vorarlberg / 20.12.2022 • 16:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Führungen durch das Stadtmuseum – hier mit Architekt Markus Mallin (2. v. r.) – zogen interessiertes Publikum an.sco
Die Führungen durch das Stadtmuseum – hier mit Architekt Markus Mallin (2. v. r.) – zogen interessiertes Publikum an.sco

Themenführungen, adventlicher Chorgesang und Glühwein für den guten Zweck.

Bludenz Am vergangenen Donnerstag öffnete das Stadtmuseum Bludenz während der Winterpause noch einmal seine Tore und lud zum vorweihnachtlichen Austausch ein. Im Rahmen des Veranstaltungsformats „Sehnsuchtsorte“ gab es ein Programm und Glühwein zugunsten Österreichs größter Spendensammelaktion „Licht ins Dunkel“.

Das neugestaltete Stadtmuseum Bludenz bot ein besonders vorweihnachtliches Programm. Im Torbogen des oberen Stadttors sorgten der Bludenzer Liederkranz, die Bludenzer Sängerrunde und der Schrunser Frauenchor, Chörle Vrwäga, für den musikalischen Adventzauber. Über 100 Interessierte durften sich an diesem Abend auf Führungen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten freuen: Andreas Rudigier, Direktor des „vorarlberg museum“, sprach zum Thema „Ein Museum fürs 21. Jahrhundert“. Markus Mallin, Architekt der neu gestalteten Museumsräumlichkeiten, zeigte die Herausforderungen der Ausstellungsarchitektur und Christof Thöny, Kurator der Dauerausstellung, skizzierte die Umsetzung der einzelnen Schritte des Leader-Projekts „Neues Leben in alten Räumen“ hin zum neuen Stadtmuseum. „Es freut mich, dass das Stadtmuseum auch bei winterlichen Temperaturen so viele Geschichtenliebhaber anlockt. Ein großes Dankeschön auch an die Vereine, die diesen Abend so toll gestaltet haben. Durch das Jahr hindurch war das Museum immer gut besucht und wir freuen uns auf weitere spannende Highlights im kommenden Jahr“, so Bürgermeister Simon Tschann.

„Sehnsuchtsorte“ – das sind Orte, die schöne Erinnerungen wecken und besondere Ereignisse aufleben lassen. Das Gemeinsame im Vorarlberger Süden zeigt, welche Projekte durch gezielte Vernetzung entstehen können und wie sich dadurch die Kulturregion als Einheit positionieren kann.

Christof Thöny (l.) mit vier Sängern der Bludenzer Sängerrunde. Der Reihe nach: Gisbert Poiger, Werner Pecoraro, Raimund Peer und Klaus Neyer.
Christof Thöny (l.) mit vier Sängern der Bludenzer Sängerrunde. Der Reihe nach: Gisbert Poiger, Werner Pecoraro, Raimund Peer und Klaus Neyer.

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