Gemeinde Höchst prüft Nahwärme-Heizanlage

Vorarlberg / 21.12.2022 • 16:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Zur Kirche ist bereits ein Leerrohr für einen möglichen Anschluss an Nahwärme verlegt.
Zur Kirche ist bereits ein Leerrohr für einen möglichen Anschluss an Nahwärme verlegt.

Mehrere Gebäude im Ortszentrum könnten angeschlossen werden.

Höchst Die Gemeinde Höchst lässt planen, ob das Ortszentrum durch ein Nahwärmenetz erschlossen werden kann. Anlass sind etliche ziemlich desolate Heizanlagen von Objekten um den Kirchplatz. Aber auch die Heizung der nahen Mittelschule gehört erneuert. Als möglicher Standort für die erforderliche Wärmezentrale gilt die Umgebung des Feuerwehrgerätehauses.

Neue Heizung nötig

Das Objekt Kirchplatz 12 zwischen Alter Schule und Pfarrzentrum benötigt dringend eine neue Heizung. Der installierte Pelletofen funktioniert nicht mehr richtig. Die Gemeinde Höchst hält mit der Hausgemeinschaft und der Pfarre Höchst je einen Drittelanteil an dem Objekt. Die Höchster Mandatarinnen und Mandatare befassten sich bei der Dezember-Sitzung der Gemeindevertretung mit diesem Thema. Dabei wurde berichtet, dass im Ortszentrum bereits Leerrohre verlegt sind, die eine Beheizung über Nahwärme ermöglichen würden. Das Thema ist auch für die Alte Schule aktuell, deren Restaurant gerade erneuert wird.

Heizprobleme beim Pfarrzentrum

Bürgermeister Stefan Übelhör (Höchste Zeit/Grüne) stellte im Rahmen der Sitzung zudem die Frage in den Raum, ob das Pfarrzentrum am Kirchplatz mit seinem gut genutzten Saal bald kalt bleibt. Auch dort ist eine hoch dimensionierte Pelletheizung installiert, zusätzlich gibt es zwei Gasthermen. Alle drei Anlagen funktionieren derzeit zwar noch, es treten aber laufend Probleme auf. Der auf 230 kW ausgelegte Ofen für die Pellets kann lediglich bei besonders tiefen Außentemperaturen in Betrieb gehen, im Normalfall muss mit Gas geheizt werden.

Sanierungsbedarf besteht offenbar auch bei der Heizanlage der Höchster Mittelschule, und auch für die Pfarrkirche besteht bereits ein Anschluss für eine mögliche Nahwärmeversorgung.

Die Gemeinde Höchst beteiligt sich deshalb mit einem Drittel an den Kosten von rund 25.000 Euro für eine Fachplanung zu den Möglichkeiten für eine optimale Wärmeversorgung im Ortszentrum. Die Hausgemeinschaft sowie die Pfarre sind mit je einem Drittel ebenfalls an diesen Kosten beteiligt. Bei der Sitzung der Gemeindevertretung wurde als möglicher Standort für eine künftige Wärmezentrale die Umgebung des Feuerwehrhauses genannt. Noch liegen aber keine Beschlüsse vor. AJK

Ob eine Versorgung der Mittelschule mit Nahwärme möglich ist, wird geprüft. ajk/2
Ob eine Versorgung der Mittelschule mit Nahwärme möglich ist, wird geprüft. ajk/2

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