Infrastruktur steht in Altach ganz oben

Vorarlberg / 22.12.2022 • 16:01 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Investiert wird auch in die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.
Investiert wird auch in die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.

Budget für 2023 mit Auszahlungen in der Höhe von rund 29,2 Millionen Euro beschlossen.

Altach Nachdem der Gemeindehaushalt in Altach in den Jahren 2020, 2021 und 2022 nacheinander Rekorde brach, geht das Budgetvolumen 2023 wieder deutlich zurück. So weist der Finanzierungshaushalt Einzahlungen in Höhe von 28,3 Millionen Euro (2022: 33,9 Millionen) und Auszahlungen in Höhe von 29,2 Millionen Euro (2022: 35,1 Millionen) aus Der Differenzbetrag in Höhe von 900.300 Euro wird über die Liquidität zum 31. Dezember 2022 abgedeckt, wie die Gemeinde mitteilt.

Optimierung bei Energieeffizienz

Dabei legt die Gemeinde Altach in Sachen Investitionen auch im kommenden Jahr den Fokus auf Energieeffizienz, Bildung und Wohnen. So schlägt sich das Projekt der Quartiersentwicklungen im Kreuzfeld mit rund 1,4 Millionen Euro (Gesamtkosten 2,7 Millionen) im Budget 2023 nieder. Für das Betreute Wohnen im Friedrichsfeld sind rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen.

Neben diesen beiden Großprojekten wird die Gemeinde Altach rund 760.000 Euro in die Optimierung der Energieeffizienz im Ort investieren. Neben dem Ausbau der Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Immobilien (Betreutes Wohnen, Mittelschule, Volksschule, Kindergarten Wichnerstraße und Einsatzzentrum) werden die Mittel für die Umstellung weiterer Straßenzüge auf energiesparende LED-Straßenbeleuchtung verdoppelt. Ebenso wird im Stadion Schnabelholz das Flutlicht des alten Trainingsplatzes auf LED umgestellt und zudem ein neuer Trainingsplatz errichtet. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund eine Million Euro.

Jahrzehntelang profitieren

„Mit dem Budget für das Jahr 2023 setzen wir unseren Trend von langfristigen Investitionen in die Quartiersentwicklungen im Kreuzfeld und im Friedrichsfeld fort. Bei beiden Projekten werden die Menschen in Altach – sowohl Jung als auch Alt – jahrzehntelang profitieren. Dazu legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf Energieeffizienz, den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieträger und den Klimaschutz“, erklärt Bürgermeister Markus Giesinger, dass auch neue Förderungen für Dachbegrünung und das Klimaticket für Studierende im kommenden Jahr 2023 eingeführt werden.

Mehrheitlicher Beschluss

Auf der Einnahmenseite ist bei den Ertragsanteilen und den strukturstärkenden Bedarfszuweisungen mit Einzahlungen von knapp 9 Millionen Euro zu rechnen und auch die Gemeindesteuern steigen auf etwa über 2 Millionen Euro. Dazu sind rund 2,3 Millionen Euro an Bundes- und Landesförderungen im Voranschlag für 2023 eingeplant. Zur Bedeckung des Budgets muss ein Darlehen in Höhe von 7,39 Millionen Euro aufgenommen werden. Somit steigt der Schuldenstand der Gemeinde um rund 5,5 Millionen Euro auf gesamt rund 29 Millionen Euro an. Trotz der großen Herausforderungen für das kommende Jahr wurde das Budget 2023 bei der letzten Sitzung der Gemeindevertretung in diesem Jahr mehrheitlich beschlossen. MIMA

„Mit diesem Budget setzten wir den Trend von langfristigen Investitionen in Quartiersentwicklungen fort.“

Eines der größten Projekte der Gemeinde ist aktuell das Betreute Wohnen im Friedrichsfeld. Rund 3,5 Millionen sind dafür 2023 budgetiert. MIMA
Eines der größten Projekte der Gemeinde ist aktuell das Betreute Wohnen im Friedrichsfeld. Rund 3,5 Millionen sind dafür 2023 budgetiert. MIMA
Infrastruktur steht in Altach ganz oben

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