Silvester im Visier der Polizei: Großes Aufgebot an zusätzlichen Kräften

Vorarlberg / 28.12.2022 • 22:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Unerlaubtes Abfeuern von pyrotechnischem Material wird geahndet. Symbol/vn/Steurer
Unerlaubtes Abfeuern von pyrotechnischem Material wird geahndet. Symbol/vn/Steurer

Auch in Vorarlberg wird die Exekutive in der Neujahrsnacht verstärkt präsent sein.

Schwarzach Die Polizei wird in der Silvesternacht bundesweit mit erhöhter Präsenz für die Sicherheit in Österreich sorgen. Im ganzen Bundesgebiet werden zum Jahreswechsel zusätzlich 1000 Beamte dafür aufgeboten. Die Maßnahmen werden den bundeslandspezifischen Gegebenheiten angepasst. So auch in Vorarlberg.

Schnelle Reaktionskräfte

Silvester ist für die Polizei grundsätzlich eine einsatzintensive Nacht und stellt große Herausforderungen an die Einsatzkräfte. Auch die Vorarlberger Polizei wird mit einer erhöhten Anzahl an Polizeikräften im Einsatz sein und damit für höchstmögliche Sicherheit im Ländle sorgen. Selbstverständlich werden die „Schnellen Reaktionskräfte“ (Bereitschaftseinheit und SIG) mit eingebunden sein. Aus taktischen Gründen werden jedoch keine Einzelheiten zum Einsatzsatzkonzept bzw. zur Anzahl der eingesetzten Kräfte bekannt gegeben.

300 Anzeigen

Bei der Neujahrsnacht 2021/22 wurde die Vorarlberger Exekutive zu rund 150 Einsätzen gerufen. Insgesamt über den ganzen Tag verteilt, gingen etwa 300 Anzeigen bei der Landesleitzentrale in Bregenz ein. Dabei standen 90 Vorfälle in Zusammenhang mit pyrotechnischen Artikeln, in erster Linie Lärmerregungen wegen unerlaubtem Abfeuern von Feuerwerkskörpern.

Die Polizei geht auch im kommenden Silvester bei Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz konsequent vor, um eine Gefährdung und Belästigung durch missbräuchliche Verwendung von Pyrotechnik zu vermeiden. Pyrotechnische Gegenstände, die entgegen den gesetzlichen Bestimmungen verkauft, besessen oder verwendet werden, können von der Polizei beschlagnahmt werden.

In allen neun Bundesländern werden Mitglieder der Einsatzeinheit, Bereitschaftseinheiten, Schnellen Interventionsgruppen, Diensthundestreifen und Beamte in Zivil verstärkt im Einsatz sein. Zur Aufklärung sollen auch Drohnen eingesetzt werden. Auch soziale Medien und andere Orte im Internet sollen von den Landeskriminalämtern und den Landesämtern für Verfassungsschutz im Auge behalten werden.

Die Einsatzerfahrungen der vergangenen Jahre, aber auch die Erkenntnisse der Linzer Halloweennacht wurden in die Einsatzkonzepte für Silvester eingearbeitet. VN-gs

Bundesweit setzt die Polizei in der Neujahrsnacht 1000 zusätzliche Beamte ein. apa/florian wieser
Bundesweit setzt die Polizei in der Neujahrsnacht 1000 zusätzliche Beamte ein. apa/florian wieser

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.