Politik in Kürze

Vorarlberg / 30.12.2022 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit dem Schengen-Veto zog Nehammer Kritik auf sich. APA/Schlager
Mit dem Schengen-Veto zog Nehammer Kritik auf sich. APA/Schlager

50 anerkannte Impfschäden

wien 20 Millionen Corona-Impfungen in Österreich sind bisher verabreicht worden. In 50 Fällen, also im Promillebereich, wurden Impfschäden anerkannt. Die meisten Betroffenen erhielten eine Einmalzahlung. “Wir haben 1619 Anträge, um es genau zu sagen, erhalten”, sagte Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit im “Ö1”-Morgenjournal. “Und bei 50 Fällen kam es zu einer Anerkennung des Impfschadens.”

 

Einladung zum Neujahrskonzert

wien Inmitten der Debatte über Österreichs Schengen-Veto hat Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) den bulgarischen Präsidenten Rumen Radew zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker in die Bundeshauptstadt eingeladen. Nehammer und Radew werden sich dabei auch über aktuelle politische Themen austauschen, teilte das Bundeskanzleramt am Freitag mit. Radew hatte die österreichische Ablehnung der Erweiterung des grenzkontrollfreien Schengen-Raums um Bulgarien und Rumänien scharf kritisiert.

Insgesamt 111 Sterbeverfügungen

wien Seit nunmehr einem Jahr ist die Sterbehilfe in Österreich neu geregelt. Dauerhaft schwer oder unheilbar kranke Menschen, die Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen wollen, können seitdem eine sogenannte Sterbeverfügung errichten. Mit Stand Dezember 2022 sind insgesamt 111 Sterbeverfügungen errichtet worden, berichtete das Sozial- und Gesundheitsministerium auf Anfrage der Presseagentur APA. Kritik an der Regelung kam zuletzt von der Palliativgesellschaft. Sie fordert eine Gesetzesänderung.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.