Was zum Jahreswechsel Glück bringen soll

Vorarlberg / 30.12.2022 • 17:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei Petra und Gunter Fenkart sind verschiedene Glückssymbole in edler Schokolade- und Marzipanform erhältlich. VN/Paulitsch
Bei Petra und Gunter Fenkart sind verschiedene Glückssymbole in edler Schokolade- und Marzipanform erhältlich. VN/Paulitsch

Glücksbringer zu verschenken, gehört für viele zur Silvestertradition.

Hohenems Kaminkehrer mit Leitern im Arm, Glückspilze mit weißgepunkteter Haube, Schweinchen mit Zylinder und vierblättrigem Kleeblatt. „Wir haben eigentlich alle Glückssymbole da“, sagt Gunter Fenkart, während seine Frau Petra einige der Kreationen in einem Verkaufsregal der Konditorei in Hohenems platziert.

Zwischen 700 und 800 süße Glücksbringerkombinationen stellt das Team des Schokoladespezialisten jedes Jahr für den Jahreswechsel her. „Wir starten mit der Produktion immer ein, zwei Wochen vor Weihnachten“, erklärt der Chef. Gefragt sind nach wie vor alle Symbole.

Verschiedene Motive

Für viele gehört es zum Silvester- beziehungsweise Neujahrsbrauch, Glücksbringer zu verschenken. Egal ob in Glas-, Schokolade- oder Marzipanform sind sie derzeit wieder in zahlreichen Verkaufsregalen im Land zu finden. Süße handgemachte Glückbringer aus Meisterhand sind in verschiedenen Konditoreien nicht wegzudenken. „In Hinblick auf die aktuelle Situation kann wohl jeder Glück gebrauchen“, ist sich Fenkart sicher und denkt dabei an Themen wie Teuerung und Corona. Naturgemäß sehen Schokoladespezialisten ihre Kreationen gleich als doppelte Glücksbringer. „Es heißt ja, Schokolade macht glücklich, und in solcher Form ist es eine doppelte Portion Glück“, rührt Fenkart die Werbetrommel. Die Erwartungen an Glücksschweinchen, Glückskäfer oder Glücksklee sind speziell zum Jahreswechsel besonders hoch. Dabei hat jedes der Motive seine spezielle Bedeutung, die von altem Brauchtum herrührt. Das Glücksschwein steht für Wohlstand und Fruchtbarkeit. Der Kaminkehrer gilt als Glücksbringer, weil er durch die regelmäßige Reinigung des Kamins vor Bränden schützt. Das vierblättrige Kleeblatt ist gefragt, weil es in der Natur nur selten zu finden ist.

Dass Glücksbringer und Süßigkeiten noch immer zu den beliebtesten Geschenken zum Jahreswechsel zählen, zeigt auch eine aktuelle Analyse des Handelsverbands. Durchschnittlich geben die Österreicher rund 40 Euro für Silvesterzubehör aus. Neben Glücksbringern und Süßigkeiten sind der Analyse zufolge auch Gutscheine und Geldgeschenke sowie Selbstgemachtes, Spielzeug und Feuerwerk gefragt. VN-mef

Süße Versuchung zum Jahreswechsel: der Glückspilz. VN/Paulitsch
Süße Versuchung zum Jahreswechsel: der Glückspilz. VN/Paulitsch

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