Viele Neuinfektionen mit Variante XBB.1.5 in den USA

Vorarlberg / 01.01.2023 • 22:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

atlanta In den USA geht ein beträchtlicher Teil der neuen Corona-Infektionen auf die erst seit kurzem bekannte Variante XBB.1.5 zurück. So schätzt die US-Gesundheitsbehörde CDC, dass in der Woche vor dem Jahreswechsel hinter rund 40,5 Prozent aller Neuansteckungen XBB.1.5 steckte. Die Variante könnte laut CDC leichter übertragbar sein. “Wir beobachten XBB.1.5 seit Mitte November, und ihre Häufigkeit hat sich ungefähr jede Woche verdoppelt”, berichtete Richard Neher, Leiter der Forschungsgruppe Evolution von Viren und Bakterien am Biozentrum der Universität Basel, der Deutschen Presse-Agentur. Die Variante zeichne sich durch die Mutation F486P im sogenannten Spikeprotein aus. “Diese Mutation verbessert möglicherweise die Bindung an den Rezeptor ACE2 auf menschlichen Zellen. Was genau dies bedeutet, ist aber nicht klar.” Ihm seien keine Hinweise bekannt, dass XBB.1.5 zu schwereren Krankheitsverläufen führe.

Unterdessen haben nach zahlreichen anderen Ländern auch Australien und Kanada am Sonntag negative Corona-Tests als Voraussetzung für die Einreise aus China angekündigt. Als Grund nannten sie die rasant steigenden Covid-Fallzahlen in der Volksrepublik.

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