Stunde der gefiederten Freunde

Vorarlberg / 04.01.2023 • 21:14 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Buchfink Der Buchfink war ursprünglich ein Waldvogel. Seine Anpassungsfähigkeit hat den farbenfrohen Vogel in die Nähe des Menschen gebracht. Futter suchen Buchfinken eher am Boden. Nicht einmal strömender Regen kann den Buchfinken von seinem Gesang abhalten. 

Buchfink Der Buchfink war ursprünglich ein Waldvogel. Seine Anpassungsfähigkeit hat den farbenfrohen Vogel in die Nähe des Menschen gebracht. Futter suchen Buchfinken eher am Boden. Nicht einmal strömender Regen kann den Buchfinken von seinem Gesang abhalten. 

Vom 6. bis 8. Jänner heißt es wieder Wintervögel zählen.

Schwarzach Für Naturfreunde sind die Wintermonate deshalb spannend, weil sich die heimische Vogelschar an den Futterhäusern gut beobachten lässt. Oft sogar vom Fenster aus. Wer das muntere Treiben von dort verfolgt, kann viele interessante Entdeckungen machen. Und nicht nur das: Die alltägliche Begegnung mit Vögeln sowie das Hören von Vogelgesang verbessert nachweislich das psychische Wohlbefinden, haben Forscher herausgefunden. Von 6. bis 8. Jänner 2023 ruft die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich zur „Stunde der Wintervögel“ auf, einem Citizen-Science-Projekt, bei dem es darum geht, die Vogelbestände in bewohntem Gebiet zu beobachten und zu melden.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Österreich größte Mitmachaktion im Auftrag der Wissenschaft und geht dieses Jahr bereits zum 14. Mal über die Bühne. Eine Stunde lang sind große und kleine Tierfreunde dazu aufgerufen, die Vögel in der unmittelbaren Umgebung zu zählen und der Organisation mitzuteilen. Unter optimalen Bedingungen lassen sich bis zu drei Dutzend Vogelarten beobachten, oft kommen sogar Stammgäste an das Futterhäuschen.

Rückgang der Vogelbestände

Dass es derzeit eindeutig zu warm für die Jahreszeit ist, ist aber auch bei der Vogelfütterung spürbar. Wenn kein Schnee liegt, kommen die gefiederten Freunde auch nicht zum Futterhaus, weil sie in der Natur genügend Futter finden. In den vergangenen Jahren zeigte die Aktion einen stetigen Rückgang der Vogelbestände. „Die Datenreihe der letzten 13 Jahre zeigt, dass die Anzahl der Vögel in den heimischen Gärten kontinuierlich abnimmt“, sagt Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife. Dieser negative Trend spiegelt sich in ganz Europa wider. Nach einer internationalen Studie aus dem Vorjahr sind auf dem Gebiet der EU in den letzten 40 Jahren rund 600 Millionen Brutvögel verschwunden. Mithilfe der „Stunde der Wintervögel“ können solche schleichenden Veränderungen der Vogelwelt festgestellt werden. Voraussetzung ist eine über Jahre andauernde, regelmäßige Beobachtung. VN-MIH

Eichelhäher Der Eichelhäher ist dank seines Gefieders unverkennbar. Vor allem die leuchtend blau und schwarz gestreiften Flügeldecken sowie die bräunlich-rosafarbene Rückenseite sind auffallend. Den Namen verdankt er seiner Eigenart, Vorräte an Eicheln und Nüssen anzulegen.

Eichelhäher Der Eichelhäher ist dank seines Gefieders unverkennbar. Vor allem die leuchtend blau und schwarz gestreiften Flügeldecken sowie die bräunlich-rosafarbene Rückenseite sind auffallend. Den Namen verdankt er seiner Eigenart, Vorräte an Eicheln und Nüssen anzulegen.

Kleiber Als einziger einheimischer Vogel kann der Kleiber kopfüber den Stamm hinunterlaufen, wo er nach Insekten sucht. Das macht der blau-orange Singvogel aber nicht geradlinig, sondern in leichten Seitwärtsbewegungen. Kleiber sind sperlingsgroß.

Kleiber Als einziger einheimischer Vogel kann der Kleiber kopfüber den Stamm hinunterlaufen, wo er nach Insekten sucht. Das macht der blau-orange Singvogel aber nicht geradlinig, sondern in leichten Seitwärtsbewegungen. Kleiber sind sperlingsgroß.

Erlenzeisig Der grüngelb gefärbte Erlenzeisig fällt vor allem durch seine deutliche Strichelung sowie das kontrastreiche gelbschwarze Flügelmuster auf. Er turnt auf der Suche nach Nahrung geschickt auf Ästen herum. Wie viele Finken ist er sehr gesellig und kommt im Schwarm. 

Erlenzeisig Der grüngelb gefärbte Erlenzeisig fällt vor allem durch seine deutliche Strichelung sowie das kontrastreiche gelbschwarze Flügelmuster auf. Er turnt auf der Suche nach Nahrung geschickt auf Ästen herum. Wie viele Finken ist er sehr gesellig und kommt im Schwarm. 

Stieglitz Der spitze, elfenbeinfarbene Schnabel des Stieglitz eignet sich hervorragend, um an die Samen von Disteln oder Stauden zu gelangen. Stieglitze sind fast reine Vegetarier, Insekten sind eher uninteressant für die Vögel. Auffallend ist ihr fröhlicher Gesang und der wellenförmige Flug.

Stieglitz Der spitze, elfenbeinfarbene Schnabel des Stieglitz eignet sich hervorragend, um an die Samen von Disteln oder Stauden zu gelangen. Stieglitze sind fast reine Vegetarier, Insekten sind eher uninteressant für die Vögel. Auffallend ist ihr fröhlicher Gesang und der wellenförmige Flug.

Grünfink Der Grünfink ist ein recht großer Singvogel. Gegen Futterkonkurrenten am Futterhaus kann der Brutvogel sehr streitsüchtig werden. Es hat einen auffälligen gelbgrünen Brust- und Bauchbereich, der Rücken geht ins Gräuliche.

Grünfink Der Grünfink ist ein recht großer Singvogel. Gegen Futterkonkurrenten am Futterhaus kann der Brutvogel sehr streitsüchtig werden. Es hat einen auffälligen gelbgrünen Brust- und Bauchbereich, der Rücken geht ins Gräuliche.

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