„Malerei & Skulptur“ in der Harder Galerie Hutz

Vorarlberg / 11.01.2023 • 16:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Ausstellung von Christoph Luger und Udo Rabensteiner in Hard kann noch bis 28. Jänner in der Wirke in Hard besucht werden. Thomas Schiretz
Die Ausstellung von Christoph Luger und Udo Rabensteiner in Hard kann noch bis 28. Jänner in der Wirke in Hard besucht werden. Thomas Schiretz

Hard Die Ausstellung „Christoph Luger & Udo Rabensteiner – Malerei & Skulptur“ ist noch bis einschließlich 28. Jänner im Ausstellungsraum der Galerie Maximilian Hutz, In der Wirke 4, in Hard zu sehen und jeweils Donnerstag bis Freitag von 16 Uhr bis 18 Uhr und Samstag von 10 Uhr bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

Papierwand wird zu einem Fresko

Christoph Luger wurde 1957 geboren und hat von 1976 bis 1981 bei Max Melcher an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert. Er arbeitet ausschließlich mit und auf Papier, es entstehen großflächige Bilder, zuerst mit Kohle, später Tusche und schließlich mit Leimfarbe. Es sind vorwiegend Großformate, mit denen sich Christoph Luger auseinandersetzt. Obwohl die Ausmaße dieser Arbeiten bis zu zehn Meter Länge annehmen können, ist der Bildträger ausschließlich Papier. Schicht um Schicht setzt es der Künstler zusammen, verklebt es und fixiert es direkt an der Atelierwand. Erst wenn die aneinandergefügten Fragmente zu einem Bildkörper gestaltet wurden, setzt der eigentliche Malprozess ein. Die Papierwand wird zu einem Fresko, wird beschichtet mit wasserlöslichen Leimfarben, die großflächig und zügig aufgetragen werden. Erst beim Abnehmen von der Wand wandeln sich diese Arbeiten vom Fresko zum Bild.

„Versatzstücke“

Udo Rabensteiner wurde 1958 geboren und hat von 1981 bis 1983 an der Kunstgewerbeschule Graz, in der Meisterklasse für Plastische Formgebung und anschließend bei Prof. Ladner an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Ursprünglich von der menschlichen Figur kommend, hat Rabensteiner sich immer wieder den architektonischen Formen zugewandt. Seine neuesten rein architektonischen Formen, spiegeln sehr gut seine Auffassung von Plastik wider. Die Arbeiten sind veränderbar und beinhalten somit eine vielschichtige Einsehbarkeit. Diese „Versatzstücke“, wie er sie nennt, sind so vielseitig wie sie Ebenen haben, jederzeit veränderbar und immer wieder neue spannende Einblicke ergebend. Ein Spannungsfeld zwischen dem Bedürfnis, ein harmonisches, ästhetisches Ganzes zu komponieren, um es zugleich wieder in seine Einzelteile zu zerlegen.

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