Volkshochschulen wieder auf richtigem Kurs

Vorarlberg / 11.01.2023 • 21:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Stefan Fischnaller sieht die VHS als Bildungsnahversorger.

Stefan Fischnaller sieht die VHS als Bildungsnahversorger.

Für das nächste ­Semester sind 1200 VHS-Kurse geplant.

Schwarzach Die vergangenen drei Jahre haben österreichweit auch im Weiterbildungssektor zu einem Transformationsprozess geführt. Allerdings konnten auch viele Kurse in den vergangenen drei Jahren coronabedingt nicht durchgeführt werden. Dies berichtete Stefan Fischnaller, Vorarlbergs Volkshochschul-Obmann und stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Verband Österreichischer Volkshochschulen, am Mittwoch bei der Sendung Vorarlberg LIVE. „Die Bereiche des Schöngeistigen, der Persönlichkeitsbildung, der Kreativität und Gesundheit sind komplett stillgestanden“, erläuterte er weiter. Inzwischen gehe der Trend wieder nach oben. „Wir haben noch nicht das Vorkrisenniveau erreicht, aber der Weg geht in diese Richtung.“ Fischnaller sieht die Volkshochschulen als Bildungsnahversorger. So gibt es in Vorarlberg fünf Standorte. Kurse werden in 60 Gemeinden angeboten. Die Pandemie habe zwar einen Digitalisierungsschub und viele Kurse im Onlineformat gebracht. „Wir möchten aber, dass die Menschen auch in Zukunft zusammenkommen“, betonte der VHS-Chef. Es gehe auch darum, etwas gegen Vereinsamung zu tun.

Kochkurse gefragt

Für das nächste Semester sind im Land wieder 1200 VHS-Kurse geplant. 30.000 Kursteilnehmer wurden in der Vergangenheit jährlich gezählt. Schwerpunkt sind unter anderem Kochkurse. Inzwischen werden Kurse für Spezialitäten aus 30 verschiedenen Ländern angeboten. Auch das Thema Integration spielt eine bedeutende Rolle. So seien im Vorjahr allein in Götzis 180 Veranstaltungen im Deutschkursbereich über die Bühne gegangen.

Corona hat einen Digitalisierungsschub gebracht. Wir möchten aber, dass die Menschen auch in Zukunft zusammenkommen.

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