Geld aus Landeskasse für Erhalt der Kulturflächen

Vorarlberg / 13.01.2023 • 21:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bewirtschaftung und Pflege von Steilflächen in Hangneigung von über 25 Prozent sind ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft. VN/stiplovsek
Bewirtschaftung und Pflege von Steilflächen in Hangneigung von über 25 Prozent sind ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft. VN/stiplovsek

Biotop- und Steilflächenprämie für 157 heimische bäuerliche Kleinstbetriebe.

Bregenz Mit Steilflächen- und Biotopprämien unterstützt das Land die heimischen kleinbäuerlichen Betriebe, die nicht mit Mitteln aus dem Österreich-Programm für eine umweltgerechte, nachhaltige Landwirtschaft (ÖPUL) gefördert werden.

In der Kleinstbewirtschaftung werden durch die Mahd und die Pflege ökologisch wertvoller Flächen wichtige Leistungen im öffentlichen Interesse erbracht, begründen Umweltschutzlandesrat Daniel Zadra und Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner die finanzielle Hilfestellung. Die Landesregierung hat jetzt einer Biotop- und Steilflächenprämie in Höhe von 66.000 Euro zugestimmt.

Mit dieser Prämie wird die Pflegeleistung der kleinbäuerlichen Betriebe abgegolten, die nicht durch europäische Leistungsabgeltungen berücksichtigt werden. Dabei wird der Förderschwerpunkt auf die extensive und naturnahe Mahd von Grenzertragsflächen gelegt.

Oft sind dies Feuchtflächen oder steile Hänge, die teilweise nur per Hand gemäht werden können. Gantner und Zadra stellen heraus, dass die Bäuerinnen und Bauern durch die Grünlandbewirtschaftung einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft im ländlichen Raum leisten. Insgesamt 157 Betriebe erhielten im vergangenen Jahr Biotop- und Steilflächenprämien für die Bewirtschaftung von zusammen knapp 175 Hektar Steilflächen und Streuobstwiesen sowie ökologisch wertvollen Flächen.

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