Nenzing beschließt Rekordbudget

Vorarlberg / 16.01.2023 • 17:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Einstimmiger
Beschluss für anstehende Großprojekte.

nenzing Die Gemeinde Nenzing investiert in Zukunftsthemen und beschließt in der jüngsten Gemeindevertretung ein Rekordbudget. „Die letzte Sitzung der Gemeindevertretung war von mehreren Entscheidungen geprägt, die weit in die Zukunft unserer Gemeinde hineinwirken“, bestätigt Bürgermeister Florian Kasseroler. Knapp 42,3 Millionen Euro an Ausgaben stehen rund 41,4 Millionen Euro an Erträgen gegenüber. „Die daraus resultierende Finanzierungsunterdeckung von knapp 850.000 Euro kann durch die Entnahme aus der Haushaltsrücklage kompensiert werden“, erklärt der Bürgermeister. Die hohe Budgetsumme ergibt sich durch Investitionen im Ausmaß von 19,4 Millionen Euro.

Darin enthalten sind 5,5 Millionen Euro, die für das Fernwärmewerk Nenzing veranschlagt wurden, vier Millionen Euro für die Sanierung der Mittelschule sowie 5,5 Millionen Euro für das Familienzentrum Gaisstraße. Weitere große Posten auf der Ausgabenseite sind Kosten für die Abwasserversorgung (1,4 Millionen Euro), die Wasserversorgung (600.000 Euro), das Feuerwehrwesen (400.000 Euro) sowie Straßen und Radwege (700.000 Euro).

„Erfreulich ist, dass Darlehen im Rechnungsjahr 2022 im Ausmaß von 4,3 Millionen Euro aus dem laufenden Haushalt finanziert werden können und die dafür vorgesehene Fremdmittelabdeckung nicht erforderlich ist“, so der Gemeindechef. Die gemeindeeigenen Abgaben erbringen einen Ertrag von 7,6 Millionen Euro – darin enthalten ist die Kommunalsteuer mit 6,7 Millionen Euro. Erfreulich aus Nenzinger Sicht sei, dass die seitens des Landes prognostizierte Steigerung der Ertragsanteile wirklich zutrifft und auf 7,4 Millionen Euro ansteigt. „Der größte Teil der Investitionen in Höhe von 19,4 Millionen Euro entfällt auf die wichtigen Zukunftsthemen Kinderbetreuung, Bildung und den weiteren Ausbau der Energieunabhängigkeit. Dazu gab es von allen politischen Fraktionen einen einstimmigen Arbeitsauftrag“, resümiert Florian Kasseroler zufrieden. EM

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