Rauschende Ballnacht der Feuerwehr

Vorarlberg / 16.01.2023 • 18:16 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Andreas Vogel, Elmar Mathis und Johannes Rossmanit (v.l.). bvs (7)
Andreas Vogel, Elmar Mathis und Johannes Rossmanit (v.l.). bvs (7)

Die Feuerwehr Lustenau hat am Wochenende im Reichshofsaal gefeiert.

Lustenau „Woasch no? Kennsch no?“ So lautete das Motto des diesjährigen Feuerwehrballs in Lustenau. „Oft sagt man lapidar, dass früher alles besser war. Dieser Frage sind wir bei den Vorbereitungen zum Ball auf den Grund gegangen“, erklärt Feuerwehrmann Andreas Schmied. Die Feuerwehrmänner und -frauen nahmen die Gäste im Reichshofsaal auf eine Reise in vergangene Zeiten bei der Feuerwehr mit. Diese schwelgten in nostalgischen Erinnerungen, hatten bei den originellen Programmeinlagen der Feuerwehr viel zu lachen und genossen das gesellige Zusammensein. Unter den zahlreich erschienenen Gästen waren unter anderem auch Bürgermeister Kurt Fischer mit Gattin Beate sowie Vizebürgermeister Daniel Steinhofer und viele weitere Vertreter aus Lustenaus Wirtschaft und Politik.

„Das ist unser erster Feuerwehrball seit Ausbruch der Pandemie. Deshalb ist die Freude groß, dass wir heute alle wieder zusammen feiern können“, so Feuerwehrmann und Ballorganisator Alexander Kopf. Er organisierte gemeinsam mit seinen Kollegen den Ball und stützte sich dabei auf Ereignisse vergangener Zeiten im alten Feuerwehrhaus in der Staldenstraße. „Wir zeigen heute unter anderem unseren selbstgedrehten Film aus dem Jahr 2009. Dort sind viele ehemalige Feuerwehrleute zu sehen, die wir nun wieder ins Bewusstsein rücken wollen“, so Kopf. Auch das Programmheft wurde in ein altes Chronikheft aus dem Jahr 1993 integriert. So konnten die Besucher das eine oder andere bekannte Gesicht aus früheren Zeiten wieder erkennen.

„Dingsda“ der Jungfeuerwehr

Viel zu schmunzeln gab es bei den Besuchern beim Programmpunkt „Dingsda“, den die Feuerwehrjugend übernommen hat. Sie durften längst überholte technische Gegenstände wie etwa eine Videokassette, eine Computer-Diskette oder Lochkarten alter Stickmaschinen erklären.

Tombola-Verkauf

„Wir haben eine riesige Tombola mit über 800 Preisen organisiert“, freute sich Feuerwehrmann Milos Zivanovic. Viele Helfer starteten gleich zu Beginn mit dem Verkauf der Lose und brachten die Gewinne an die Gäste. „Auch dieses Mal ist unser Feuerwehrball bis auf den letzten Platz besetzt“, erzählt Feuerwehrkommandant Jürgen Hämmerle. Er hatte die ehrenvolle Aufgabe, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Pascal Fitz den Ball zu eröffnen.

Die Band „Gmixt-Emotions“ unterhielt die Gäste mit ihrer Livemusik. Nach Mitternacht legte DJ Kevin im Foyer zusätzlich Musik auf. Die Gäste feierten bis in die frühen Morgenstunden und ließen die Ballnacht bei einem Katerfrühstück gebührend ausklingen.

Der diesjährige Lustenauer Feuerwehrball war für alle ein gelungenes Fest und knüpfte nahtlos an die schönen Bälle vor der Corona-Pandemie an. bvs

Feiern am liebsten gemeinsam: Familie Hollenstein besuchte geschlossen den Lustenauer Feuerwehrball.
Feiern am liebsten gemeinsam: Familie Hollenstein besuchte geschlossen den Lustenauer Feuerwehrball.
Beste Stimmung herrschte im Lustenauer Reichshofsaal.
Beste Stimmung herrschte im Lustenauer Reichshofsaal.
Vizebürgermeister Daniel Steinhofer mit Sohn Benjamin.
Vizebürgermeister Daniel Steinhofer mit Sohn Benjamin.
Kommandant-Stellvertreter Pascal Fitz und Kommandant Jürgen Hämmerle.
Kommandant-Stellvertreter Pascal Fitz und Kommandant Jürgen Hämmerle.
Die Jungfeuerwehrmänner David Rack (l.) und Nino Leandro Larcher.
Die Jungfeuerwehrmänner David Rack (l.) und Nino Leandro Larcher.
Aysen Keser und Jessica Schmitzer verkauften die Tombolalose unter den Gästen.
Aysen Keser und Jessica Schmitzer verkauften die Tombolalose unter den Gästen.

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