Götzis budgetiert 100.000 Euro für neuen Architekturwettbewerb

Vorarlberg / 17.01.2023 • 16:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nach der Klage eines Bewerbers entschied die Götzner Gemeindevertretung, den Architekturwettbewerb erneurt durchzuführen. MIMA
Nach der Klage eines Bewerbers entschied die Götzner Gemeindevertretung, den Architekturwettbewerb erneurt durchzuführen. MIMA

47-Millionen-Euro-Voranschlag mehrheitlich beschlossen.

Götzis Mit einer Gesamtsumme von 47 Millionen Euro im Finanzierungshaushalt liegt der Voranschlag für 2023 in Götzis um 7,2 Prozent beziehungsweise rund 3 Millionen Euro über dem Voranschlag des vergangenen Jahres. Trotz einem Plus von 12,6 Prozent bei den Einnahmen, weist das Budget wiederum negative frei verfügbare Mittel von minus 942.900 Euro aus. Dies liegt daran, dass auch auf der Ausgabenseite eine Plus zu verzeichnen ist. Die Ausgaben werden um 12,5 Prozent ansteigen. Dabei stehen in der Marktgemeinde aber auch für das laufende Jahr wieder wichtige Investitionen an. So sind unter anderem diverse Straßen zu sanieren und Maßnahmen im Bereich Kanal und Wasser vorgesehen. So steht etwa die Meschacherstraße (Spallen) auf dem Programm. Für den Straßenbau wurden im Voranschlag 1,9 Millionen Euro eingeplant und Wasser und Kanal sind mit rund 1,6 Millionen Euro beziffert. Weitere große Posten sind dazu der Hochwasserschutz mit 680.000 Euro und Investitionen in die Nachhaltigkeit mit 692.000 Euro. 

Zweite Auslobung

Auch die Bildung und Kinderbetreuung sind im Gemeindebudget für das laufende Jahr wieder ein wichtiger Punkt. Dazu findet sich auch erneut ein Betrag von 100.000 Euro für einen neuen Architektenwettbewerb zur Generalsanierung der Volksschule Markt. Dieser ist notwendig geworden, nachdem der zweitgereihte Bewerber nach dem ersten Wettbewerb eine Klage eingebracht hatte, der auch stattgegeben wurde. Das am Ende einzig verbleibende Projekt, jenes des Klägers, konnte die Götzner Gemeindevertretung nicht überzeugen. Diese entschied sich gegen Stimmen aus der Opposition für eine Neuausschreibung des Wettbewerbs.

Darlehen in Höhe von 6,3 Millionen

Für die geplanten Investitionen sind im Voranschlag auch neue Darlehen in der Höhe von etwa 6,3 Millionen Euro vorgesehen. Damit wird die Gesamtverschuldung der Marktgemeinde am Ende des Jahres bei rund 39,5 Millionen Euro liegen, was einer Pro-Kopf Verschuldung von 2846 Euro entspricht.

Das Budget für 2023 wurde durch die Götzner Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung mehrheitlich mit den Stimmen von ÖVP, Grüne Liste Götzis, Bürger-Bewegung und FPÖ angenommen. Die SPÖ und Neos stimmten dagegen. MIMA

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