Weiterhin aktiv sein

Vorarlberg / 19.01.2023 • 16:09 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Interesse an der „VOLL Pension“ war enorm.Em
Das Interesse an der „VOLL Pension“ war enorm.Em

Nenzing lud zu einem Ruhestandsfrühstück für Pensionisten.

Nenzing Junge Pensionistinnen und Pensionisten verfügen normalerweise über mehr Freizeit, die es sinnvoll zu nutzen gilt. Sie zählen schon längst nicht mehr zum „alten Eisen“ – im Gegenteil: In ihrer nachberuflichen Lebensphase sind sie aktiv, interessiert an Neuem und engagieren sich in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen. Dort bringen sie ihre wertvollen Erfahrungen ein, auf die die Marktgemeinde Nenzing nicht verzichten will. Deshalb wurde nun zum ersten Ruhestandsfrühstück geladen. Die Idee ist einfach und genial: „Die Veranstaltung war einerseits ein Glückwunsch zur erfolgten oder unmittelbar bevorstehenden Pensionierung und auch ein Dankeschön für den bisherigen beruflichen und ehrenamtlichen Dienst an der Gesellschaft. Außerdem hatten die Besucher die Möglichkeit, sich völlig unverbindlich an Infoständen zu ehrenamtlichen, aber auch bezahlten Aktivitäten für Pensionisten zu erkundigen“, erklärt Gemeinderätin Kornelia Spiß. Rund 80 Pensionistinnen und Pensionisten folgten der Einladung zum Frühstück, das zum ersten Mal veranstaltet wurde.

Wertvoller Austausch

Großes Interesse auch an den Infoständen. Annemarie Felber, Koordinatorin des Lerncafés Nenzing, zeigte sich begeistert vom Ruhestandsfrühstück: „Das Frühstück war für mich ein toller Türöffner, um mit potenziellen Lernhelferinnen und -helfern ins Gespräch zu kommen. Ich durfte sehr viele interessierte Besucher an unserem Infostand begrüßen und ihnen von der bereichernden Arbeit mit Schulkindern erzählen. Wir freuen uns sehr, wenn diese Veranstaltung wiederholt wird und werden gerne wieder als Caritas Lerncafé daran teilnehmen.“

Sehr positiv auch die Rückmeldung von Besucherin Evi Klien: „Ich bin noch nicht lange in Pension und sehr motiviert, weiterhin einer Beschäftigung nachzugehen. Auch wenn ich bereits sowohl privat als auch in Vereinen eingespannt bin, hat mich die Veranstaltung sofort angesprochen. Gerne bin ich gekommen, um mich über weitere Aktivitäten zu informieren. Besonders spannend fand ich den Einsatz als Rikscha-Pilotin für ältere und pflegebedürftige Menschen. Schön fand ich auch, mich im gemütlichen Rahmen mit Bekannten auszutauschen, die gleich wie ich kurz vor oder nach der Pensionierung stehen.“ Die Marktgemeinde möchte sich an dieser Stelle bei allen teilnehmenden Institutionen sowie bei den Besuchern für ihr Interesse, sich weiterhin in der Gemeinde einzubringen, herzlich bedanken. EM

Geschäftsführer des Haus Nenzing, Herbert Feurstein, nutzte die Gelegenheit, um Piloten für die neue Fahrradrikscha zu gewinnen.EM
Geschäftsführer des Haus Nenzing, Herbert Feurstein, nutzte die Gelegenheit, um Piloten für die neue Fahrradrikscha zu gewinnen.EM

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