Nach Corona gibt es mehr Urlaubsbetten

Vorarlberg / 20.01.2023 • 20:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Auch die Zahl der Campingplätze ist größer geworden.

wien Österreich-Urlauber haben mehr Auswahl beim Übernachten. Die Zahl der Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen hat sich im abgelaufenen Tourismusjahr (November 2021 bis Oktober 2022) gegenüber 2020/21 um zwei Prozent auf 68.800 Betriebe erhöht, die Zahl der zur Verfügung gestellten Betten um 1,7 Prozent auf 1,16 Millionen, wie die Statistik Austria am Freitag bekanntgab. Das war mehr als vor Corona. Die Hälfte aller Betten steht in Tirol (352.000) und Salzburg (227.000). Vor der Pandemie, 2018/19, gab es den Angaben zufolge um 2,1 Prozent weniger Beherbergungsbetriebe und um 2,2 Prozent weniger Betten. Nach dem „kräftigen coronabedingten Rückgang“ im Tourismusjahr 2020/21 sei die Zahl zuletzt „wieder leicht gestiegen“, berichtete Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. „Auch der durch die Pandemie weiter befeuerte Camping-Boom hält an und führte 2022 zu mehr Campingplätzen“, betonte der Statistikchef. Die Zahl habe sich 2021/22 gegenüber dem Jahr davor um 26 auf 673 erhöht – das Angebot vergrößerte sich vor allem in Oberösterreich (plus 13 Campingplätze).

Am meisten Betriebe (plus 36,2 Prozent) und Betten (plus 17,8 Prozent) kamen 2021/22 in Wien hinzu. Leicht rückläufig entwickelte sich wiederum das Bettenangebot in Kärnten (minus 0,7 Prozent) und Oberösterreich (minus 0,8 Prozent). In den restlichen Bundesländern gab es leicht positive Zuwächse.

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