„Corona wird bleiben“, aber der Krisenmodus soll enden

Vorarlberg / 22.01.2023 • 18:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) warnt davor, das von ihm angekündigte Ende aller Corona-Gesetze bis Mitte des Jahres misszuverstehen. “Corona wird bleiben”, sagt der Rankweiler. Dabei rief er auch dazu auf, die Covid-Auffrischungsimpfungen abzuholen und Vulnerable weiterhin zu schützen. Gleichzeitig betonte er, es gehe darum, mit der Situation umzugehen – aber nicht im Krisenmodus. “Es wird fälschlicherweise geschrieben: ‘Der Minister beendet die Pandemie’ mit einem Federstrich. Das ist nicht der Fall”, sagte Rauch zu seiner Ankündigung vom vergangenen Wochenende, wonach er alle Corona betreffenden Gesetze und Verordnungen im ersten Halbjahr 2023 abschaffen möchte. Die Situation die man jetzt habe sei – “Gott sei Dank” – eine gute. Jetzt überführe man die Strukturen, die für die Krise geschaffen worden sind, “in das Regelsystem des österreichischen Gesundheitssystems”.

Dieses Gesundheitssystem will er außerdem im Rahmen des Finanzausgleichs, der im Herbst für 2024 stehen muss, reformieren. Im Fokus hat Rauch die “zersplitterten Zuständigkeiten” und “Ineffizienzen”. Um Erfolg zu haben, müssten aber alle Player an Bord sein, wie die Länder oder die Ärztekammer.

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