Allerersten Schultag mit Bravour gemeistert

Das Schuljahr 2024/25 hat begonnen. Die VN durften die Erstklässlerinnen Clara und Greta und ihre Eltern auf dem Weg zum allerersten Schultag begleiten.
Au Montagfrüh in der Bregenzerwälder Gemeinde Au: Bald wird für die Zwillinge Clara und Greta genauso wie für die anderen Volksschülerinnen und Volksschüler im Dorf das neue Schuljahr in der Kirche beginnen. Für die beiden ist es der allererste Schultag. “Die Schultüte durften wir schon aufmachen”, erzählt Clara und ihre Schwester verrät mit einem Lächeln: “Da war auch ein Malteppich drin.” Das vorherrschende Thema ist aber bevor es losgeht ein ausgefallener Milchzahn. Doch die Mädchen nehmen es sichtlich locker, gehört dies doch zum Kindergarten- und Erstklässler-Dasein dazu.


Ausgerüstet mit pinken Kinderschirmen und Jacken mit Reflektoren machen sich die beiden um kurz nach 9 Uhr gemeinsam mit ihren Eltern auf in Richtung Eröffnungsgottesdienst. Dabei besprechen sie unter anderem nochmals gemeinsam, was beim Überqueren der Straße zu beachten ist.

Je näher der Beginn des Eröffnungsgottesdienstes um 9.30 Uhr rückt, desto mehr Bänke sind in der Kirche gefüllt. Begleitet werden nicht nur die Zwillinge, sondern auch zahlreiche andere Kinder von Mamas, Papas sowie Geschwistern. Diese dürfen die Erstklässlerinnen und Erstklässler im Anschluss an die Messe, bei der es um ein gemeinsames und schönes Miteinander geht, am ersten Tag auch in die Schule begleiten.


“Ich freue mich, alle gesund und munter wiederzusehen”, richtet nach Pfarrer Georg Willam auch der langjährige Direktor Normann Lässer seine Begrüßungsworte in Richtung der Kinder und Eltern, die sich nun um kurz vor 10.30 Uhr auf dem Schulplatz versammelt haben. Nicht nur die Erstklässler, sondern die Kinder aller Schulstufen und Lehrerinnen und Lehrer werden mit Applaus in den Start ins neue Schuljahr und in ihre Klassen begleitet.

Im Gebäude haben die Lehrerinnen und Lehrer bereits alles für den Auftakt vorbereitet. “Willkommen in der Schule” heißt es etwa auf einer großen Pinnwand für die Erstklässlerinnen und Erstklässler. Diese bilden dort mit ihrer Lehrerin Sonja Muxel einen Sitzkreis. Auf die Frage nach der Nervosität vor dem ersten Schultag bleiben die Kinder cool und schenken ihr ein Lächeln.

Die Pädagogin hat zum Einstieg in die erste Klasse eine Schultasche mit allerhand Utensilien vorbereitet. Dabei geht es beim gemeinsamen Auspacken um praktische Dinge wie Jausenbox, Spitzer, Radiergummi oder Hefte, die in der Schule genauso wie Buchstaben-Maus Mimi eine wichtige Rolle spielen werden. Aber auch um Gegenstände wie Handy, Sonnenbrille oder Nagellack, die nicht für die Schultasche bestimmt sind und sowohl Kinder auch Eltern zum Schmunzeln bringen. Nachdem die wichtigsten Angelegenheiten durchbesprochen sind, dürfen die Kinder erstmals mit den Eltern noch kurz in die neue Klasse, in der neue Holztische und Stühle warten.

Um kurz nach 11 Uhr ist der erste Schultag für die Jüngsten vorbei. “Es war spannend und sie haben es echt gut gemacht”, sagt Claras und Gretas Mama Veronika. Und Däta Stefan fügt mit einem Lächeln hinzu: “Das war ein schönes Erlebnis. Der Start ist gemacht.”