„Pink Panther“-Bande: Weitere Coups geklärt

Welt / 21.03.2013 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. Sie haben eine Vorliebe für Luxusgegenstände, die bei Juwelieren verkauft werden. Sie stammen großteils aus Städten in Serbien und Montenegro. Und sie sind weltweit tätig: Von Japan bis in die USA jagen Ermittler die Mitglieder der Räuberbande „Pink Panther“. 200 oder mehr von ihnen soll es geben. Ihre Coups gehen meist blitzschnell: Die Täter gehen in das Geschäft, drängen die Verkäufer in den hinteren Bereich und halten sie dort in Schach. Unterdessen werden Vitrinen und Schaufenster ausgeräumt. Die Täter gehen meist äußerst brutal vor, zerschlagen Glasvitrinen mit Äxten und attackieren die Geschäftsbesitzer.

Jene Mitglieder der international tätigen „Pink Panther“, die der Polizei im März ins Netz gingen, haben laut Polizei in Österreich sechs Mal zugeschlagen.

Der letzte Coup auf einen Juwelier in der Wollzeile in der Wiener City wurde ihnen zum Verhängnis, ein Täter wurde festgenommen, der die Polizei zu seinen Komplizen führte. Jenen zwölf mutmaßlichen Mitgliedern der „Pink Panther“-Bande, die als Folge dieses Coups festgenommen worden waren, werden fünf weitere Raubüberfälle auf Juweliere in Wien und Salzburg angelastet. Das gab Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) am Donnerstag in Wien bekannt. Die Polizei habe Beute im Gesamtwert von 567.000 Euro sichergestellt, berichtete Mikl-Leitner.