Antibabypille für Todesfälle verantwortlich

Welt / 26.03.2013 • 22:58 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Paris. Die Antibabypille ist nach Einschätzung der französischen Arzneimittelbehörde (ANSM) jährlich für den Tod von 20 Frauen verantwortlich. Von diesen Fällen gehen 14 auf die umstrittenen Pillen der dritten und vierten Generation zurück.Den Sterbefällen geht in der Regel eine Lungenembolie voraus, wie die ANSM am Dienstag in Paris bekannt gab. Ihr Bericht bezieht sich auf die Jahre 2000 bis 2011.

Zudem seien jedes Jahr 2500 Vorfälle mit Blutgerinnseln in Frankreich auf Verhütungsmedikamente zurückzuführen. Davon werden 1751 mit den Pillen der dritten und vierten Generation in Verbindung gebracht.