Großbritannien: Winter lässt nicht locker

Welt / 27.03.2013 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bauer Donald O’Reilly sucht nach Schafen, die unter hohem Schnee begraben waren. Foto: rts
Bauer Donald O’Reilly sucht nach Schafen, die unter hohem Schnee begraben waren. Foto: rts

London. Das anhaltende Winterwetter in Großbritannien hat Menschen und auch Tieren vor allem in Schottland und Nordirland am Mittwoch weitere Behinderungen und Gefahren gebracht. Auf der Insel Isle of Man suchten Bauern erneut nach Schafen und Osterlämmchen, die unter hohem Schnee begraben waren. Tausende Tiere könnten verendet sein. Der Vogelschutzbund berichtete von zahlreichen Todesfällen bei seltenen Vögeln wie etwa dem Papageientaucher in Schottland und Nordengland.

In Schottland blieben Tausende Menschen den sechsten Tag in Folge ohne Strom. In Nordirland wurden Bewohner von abgelegenen Bauernhöfen von der Armee mit Lebensmitteln versorgt. In Wales blieben weiter Straßen gesperrt, weshalb unter anderem der Müll nicht abgeholt werden konnte. Meteorologen sagten voraus, dass die Wintertemperaturen noch bis Mitte April anhalten könnten.