Polizist verliert Pension wegen Kinderpornos

Welt / 27.03.2013 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Lüneburg. Wer als Polizist Kinderpornos besitzt, ist für den Dienst ungeeignet und verliert den Anspruch auf Pension. Das hat das niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden und damit ein Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen bestätigt. Der Hauptkommissar der Bundespolizei hatte Hunderte Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen und gespeichert. Im Strafverfahren hatte der Beamte dafür eine Geldstrafe erhalten. Im Disziplinarverfahren hatte das Verwaltungsgericht Göttingen dem zwischenzeitlich wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzten Polizisten dann das Ruhegehalt aberkannt.