Erdrutsch verschüttet 83 Arbeiter in Tibet

Welt / 29.03.2013 • 22:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die örtlichen Behörden leiteten eine groß angelegte Rettungsaktion ein, doch die Hoffnung auf Überlebende ist gering. Foto: AP
Die örtlichen Behörden leiteten eine groß angelegte Rettungsaktion ein, doch die Hoffnung auf Überlebende ist gering. Foto: AP

Lhasa. Ein riesiger Erdrutsch in einem Bergbaugebiet in Tibet hat 83 Arbeiter verschüttet. Es gibt wenig Hoffnung, Überlebende in den Erdmassen zu finden. „Wir haben keine Lebenszeichen aufspüren können“, sagte ein Behördenvertreter im chinesischen Staatsfernsehen. Die Katastrophe ereignete sich Freitag früh im Kreis Maizhokunggar östlich der tibetische Hauptstadt Lhasa. Die vermissten Opfer seien Arbeiter einer Tochterfirma der China National Gold Corporation.

Das von dem Bergrutsch betroffene Gebiet ist drei Kilometer lang. Zwei Millionen Kubikmeter Erde, Schlamm und Steine seien ins Tal gerutscht, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Mehr als 1000 Helfer, darunter Polizei, Feuerwehr und andere Retter, suchen verzweifelt nach den Verschütteten. Die Bergungskräfte suchten mit 15 Spürhunden und Detektoren nach den Opfern. Bei der Bergung wurden auch Bagger und anderes schweres Gerät eingesetzt.

„Die Lage ist sehr ernst“, sagte der Behördensprecher dem Fernsehen. „Die Bergungstrupps suchen angespannt in den Erdmassen.“