Taifun „Utor“ legt Provinz im Süden Chinas lahm

Welt / 14.08.2013 • 21:50 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Peking. Taifun „Utor“ ist am Mittwoch über den Süden Chinas hinweggefegt und hat das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen gebracht. Entlang der Schneise des Wirbelsturms im Nordwesten der Provinz Guangdong blieben Schulen, Büros und Einkaufszentren geschlossen. Allein in der Stadt Maoming brachten die Behörden mehr als 60.000 Bewohner in Sicherheit, 98.000 weitere wurden auf die Insel Hainan verlegt. Dort wurden 26.000 Fischerboote in die Häfen zurückgerufen. Dutzende Flüge und Fährdienste wurden zudem abgesagt, Tausende Reisende saßen fest.

„Utor“ traf mit Windgeschwindigkeiten von 145 Kilometern pro Stunde auf Land und brachte sintflutartige Regenfälle mit sich. Zuvor zog der Wirbelsturm an der Metropole Hongkong vorbei und sorgte dort teils für massive Ausfälle. Büros, Schulen und auch die Börse wurden geschlossen, der öffentliche Nahverkehr und die Fähren stellten ihren Betrieb ein.