Fluten in Russland und China steigen weiter

Welt / 19.08.2013 • 21:34 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Moskau, Peking. Bei den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten kämpfen in Russland und dem benachbarten China die Rettungskräfte weiter mit schwerer Technik gegen die Fluten. In Nordostchina stieg die Zahl der Toten durch Hochwasser und Erdrutsche auf mindestens 72. Rund 100 Menschen wurden am Montag vermisst. Im Fernen Osten Russlands mussten bei den heftigsten Überschwemmungen in der Region seit 120 Jahren mehr als 20.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Rund 6000 Häuser in mehr als 140 Orten sind überflutet. „Das Wasser steigt und steigt“, sagte Wladimir Stepanow vom Zivilschutz in der Stadt Chabarowsk.

Von den Überschwemmungen waren nicht nur Menschen betroffen: In der russischen Stadt Blagoweschtschensk rettete der Zivilschutz zwei Braunbären aus einem Zoo vor den Überschwemmungen.