Einsturzgefahr und zwölf Verletzte nach Explosion

Welt / 20.08.2013 • 22:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Gasherd flog aus bislang ungeklärter Ursache in die Luft und richtete erheblichen Schaden an. Foto: APA
Ein Gasherd flog aus bislang ungeklärter Ursache in die Luft und richtete erheblichen Schaden an. Foto: APA

Linz. Zwölf Verletzte – darunter ein 93-jähriger Pensionist in Lebensgefahr – das ist die vorläufige Bilanz einer Explosion in einem Mehrparteienwohnhaus Montagabend in Linz. Durch die Explosion gegen 19.30 Uhr in der Wohnung des 93-Jährigen wurden Teile der Außenfassade des Gebäudes weggerissen, Fenster samt den Vorhängen aus den Wänden auf die Straße und auf parkende Autos geschleudert. Der Pensionist wurde unter Trümmern seiner Wohnung begraben. Ein Zeuge und ein Polizist schleppten ihn ins Freie. Dabei sagte er noch, dass er zum Kochen seinen Gasherd gezündet habe. Er befand sich am Dienstagnachmittag in künstlichem Tiefschlaf.

Ein Statiker stellte am Dienstag Einsturzgefahr fest. Alle neun Wohneinheiten sowie vier weitere im benachbarten Gebäude waren in einem derart kritischen Zustand, dass der Zutritt sofort untersagt wurde.