Zahl der Toten in Chinas Unwettergebieten steigt

Welt / 21.08.2013 • 21:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mehr als 80.000 Häuser wurden zerstört. Rund 1,3 Millionen Menschen wurden landesweit vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Foto: rts
Mehr als 80.000 Häuser wurden zerstört. Rund 1,3 Millionen Menschen wurden landesweit vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Foto: rts

Peking. Rund 190 Menschen sind bisher bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in China gestorben. Etwa 200 galten am Mittwoch als vermisst. Mehr als 80.000 Häuser sind zerstört, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Rund 1,3 Millionen Menschen wurden landesweit vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Zehntausende Soldaten sind im Einsatz. Die Pegelstände der drei großen Flüsse in Nordostchina stiegen weiter. Meteorologen warnten vor schweren Regenfällen in den nächsten Tagen. In Südchina warnten die Behörden vor dem neuen Taifun „Trami“, der voraussichtlich über die Küste hinwegfegen wird. Der Sturm war stärker geworden und wurde von Chinas Wetteramt zum Taifun hochgestuft. Er zog am Mittwoch über Taiwan. Die Menschen im Norden und mittleren Teil der Insel bekamen einen Tag frei, um daheimzubleiben. In Bergregionen wurden Menschen aus Angst vor Erdrutschen in Sicherheit gebracht. Der Flug- und Bahnverkehr in Taiwan wurde ausgesetzt.