Amerikaner kann nicht für lebend erklärt werden

Welt / 11.10.2013 • 21:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Washington. Er lebt, aber vor dem Gesetz ist Donald Miller tot. Der 61-Jährige scheiterte vor einem Gericht im US-Bundesstaat Ohio, seinen Totenschein für ungültig erklären zu lassen. Miller verschwand 1986. Er ließ eine Frau, zwei Kinder und jede Menge Schulden zurück. Acht Jahre später wurde er für tot erklärt. Er tauchte aber 2005 wieder auf, versuchte einen Führerschein zu beantragen und erfuhr, dass er tot sei. In Ohio kann aber ein Toter nach Ablauf einer Dreijahresfrist nicht mehr für lebend erklärt werden, erläuterte das Lokalblatt „The Courier“. „Ich weiß nicht, was das nun für Sie heißt, aber rechtlich gesehen sind Sie immer noch tot“, sagte Richter Allan Davies.

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