Zyklon „Phailin“ traf Indien mit voller Wucht

Welt / 13.10.2013 • 22:00 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Neu-Delhi. Der gigantische Zyklon „Phailin“ hat an der Ostküste Indiens eine Spur der Verwüstung hinterlassen und mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. Zuvor waren in der größten Rettungsaktion in der Geschichte Indiens etwa eine Million Menschen in Sicherheit gebracht worden. Als der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde in der Nacht zum Sonntag über die Küste zog, überflutete er Landstriche, warf Lastwagen um und entwurzelte Kokospalmen. 230.000 Häuser seien teilweise oder ganz zerstört worden, berichtete das Katastrophenmanagement.

Viele Menschen in Indien hatten im Vorfeld sogar noch höhere Opferzahlen befürchtet. Vor 14 Jahren waren nämlich in derselben Region etwa 15.000 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt waren mehr als zehn Millionen Menschen durch „Phailin“ betroffen.

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