Tote und Verwüstungen durch Taifun „Wipha“

Welt / 16.10.2013 • 21:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Kamakura südlich von Tokio krachte ein riesiger Felsbrocken in den Garten einer Wohnsiedlung. Foto: Reuters
In Kamakura südlich von Tokio krachte ein riesiger Felsbrocken in den Garten einer Wohnsiedlung. Foto: Reuters

Tokio. Taifun „Wipha“ hat in Japan schlimme Verwüstungen angerichtet und die Atomruine Fukushima mit massiven Regenfällen bedroht. Auf der mit am schwersten betroffenen Insel Izu Oshima, 120 Kilometer südlich der Hauptstadt Tokio, kamen am Mittwoch mindestens 16 Menschen bei Sturmböen und Rekordregenfällen ums Leben. Dutzende Häuser liegen in Trümmern. Nach Erdrutschen wurden mehrere Menschen weiter vermisst. In der Atomruine Fukushima ließ der Betreiber Tepco wegen des enormen Regens aus Not gering belastetes Wasser ab. Tepco öffnete demnach an neun Auffangbecken, die Hunderte von Tanks für verseuchtes Kühlwasser umschließen, die Abflusshähne. In den Becken hatte sich in Folge des Taifuns immer mehr Regenwasser angesammelt. In den Tanks lagert Tepco stark verstrahltes Wasser, das bei der Kühlung der 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami beschädigten Reaktoren anfällt.

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