Cessna im dichten Nebel bei Krems abgestürzt

Welt / 20.10.2013 • 21:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Cessna ist in dicht bewachsenem Gelände zerschellt. Der Pilot war in dem Wrack eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Foto: apa
Die Cessna ist in dicht bewachsenem Gelände zerschellt. Der Pilot war in dem Wrack eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Foto: apa

Der Pilot stirbt bei dem Unglück. Sein 60-jähriger Bruder überlebt schwer verletzt.

Krems. Eine Propellermaschine vom Typ Cessna ist am Sonntag bei Krems in Niederösterreich abgestürzt. Der im Wrack eingeklemmte 57-jährige Pilot starb noch an der Unfallstelle, sein 60 Jahre alter Bruder wurde schwer verletzt.

Schlechte Sicht

Zum Unglückszeitpunkt am späten Vormittag herrschte dichter Nebel. Das Flugzeug, eine viersitzige Cessna 172R Skyhawk mit dem Kennzeichen OE-KRP hatte kurz nach dem Start mehrere Bäume berührt und war in dicht bewachsenem Gelände unweit des Flugplatzes Krems-Langenlois im Au­gebiet der Donau zerschellt. Die Cessna wurde in mehrere Teile gerissen. Um den Flugplatz Krems-Langenlois hatten zum Unglückszeitpunkt Sichtweiten um nur 150 Meter geherrscht.

Notarzt- und Rettungsteams rückten aus, ebenso mehrere Feuerwehren. Die Unglücksstelle sei wegen des starken Nebels schwer zu finden gewesen. Der bei dem Absturz verletzte 60-Jährige konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und habe die Einsatzkräfte bei der Suche nach der Unfallstelle eingewiesen.

Unfallstelle schwer zugänglich

„Wegen des dichten Nebels war es schwierig, die Unglücksstelle zu finden“, sagte Andreas Herndler vom Bezirksfeuerwehrkommando Krems. Neben der geringen Sichtweite hätten die vielen Äcker und Felder die Zufahrt zusätzlich erschwert. Laut Franz Resperger, Sprecher des Landeskommandos, mussten die Einsatzkräfte mit Motorsägen eine Schneise zur Unglücksstelle schlagen. Weil Benzin aus der Maschine austrat, wurde ein Brandschutz aufgebaut. Akute Brandgefahr habe jedoch nicht geherrscht.

Die Flugunfallkommission hat noch am Sonntag ihre Untersuchungen aufgenommen, um die genaue Ursache des Absturzes zu rekonstruieren.

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