Kleine „Maria“ soll aus Bulgarien stammen

Welt / 21.10.2013 • 21:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Athen. Die möglicherweise entführte kleine Maria ist mindestens fünf Jahre alt und nicht vier wie zunächst angenommen. Das ergaben zahnärztliche Untersuchungen, wie griechische Behörden am Montag mitteilten. Das Ehepaar, bei dem Maria entdeckt wurde und das seit zwei Jahren getrennt leben soll, sagte am Montag in der Stadt Larissa vor dem Haftrichter aus. Die 40-Jährige und der 39-Jährige behaupteten dabei laut Medienberichten, ein Paar aus Bulgarien habe ihnen das Kind anvertraut, weil es das Mädchen nicht großziehen konnte. Der Mann soll den Behörden angeboten haben, bei der Suche nach den leiblichen Eltern zu helfen. Sie leben demnach angeblich noch in Griechenland. Der Vorsitzende der Roma-Gemeinde, in der Maria lebte, bestätigte die Angaben.

Die griechische Polizei forscht unterdessen weiter nach Hinweisen auf organisierten Kinderhandel.

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