Maria wurde angeblich von ihren Eltern verkauft

Welt / 24.10.2013 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Fünfjährige könnte aus Bulgarien stammen. Foto: rts
Die Fünfjährige könnte aus Bulgarien stammen. Foto: rts

sofia. Sie sollen die kleine Maria in Griechenland verkauft haben, weil ihnen das Geld für die Rückreise fehlte. Ein Roma-Ehepaar in Bulgarien wird des Kinderhandels verdächtigt. Es werde geprüft, ob die Frau und ihr Mann die biologischen Eltern des blonden Mädchens sind, das vor einer Woche in einem Roma-Lager in Griechenland entdeckt worden war, berichteten bulgarische Medien. Das Paar soll die jetzt etwa fünfjährige Maria für umgerechnet 250 Euro verkauft haben. Das Roma-Paar lebt in Nikolaewo in Südbulgarien.

Das Paar hat nach einem Bericht der privaten bulgarischen Nachrichtenagentur BGNES zwischen sieben und zehn Kinder. Fünf davon seien ebenso wie Maria blond und hätten eine Ähnlichkeit mit ihr. Nach Informationen von BGNES hat ein angeblicher Bruder von Maria berichtet, dass die Familie während eines Aufenthalts in Griechenland Maria dort gelassen habe. Die Eltern hätten kein Geld für die Rückreise gehabt.

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