„Wunder von Lengede“ jährt sich zum 50. Mal

Welt / 24.10.2013 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
29 Bergleute starben bei dem Grubenunglück, doch elf Männer wurden noch nach zwei Wochen aus der Tiefe geholt. Foto: dpa
29 Bergleute starben bei dem Grubenunglück, doch elf Männer wurden noch nach zwei Wochen aus der Tiefe geholt. Foto: dpa

Lengede. 50 Jahre nach dem Grubenunglück von Lengede haben mehrere Hundert Menschen an die Katastrophe und die legendäre Rettungsaktion erinnert. „Helden waren die, die immer wieder gefordert haben, weiter zu suchen“, sagte der Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde, Hans-Hermann Baas, auf der Gedenkfeier am Donnerstag. Am 24. Oktober 1963 wurden 129 Kumpel durch einen eingebrochenen Klärteich unter Tage verschüttet. 29 Bergleute kamen in der Tiefe ums Leben. Die Rettung von elf totgeglaubten Männern zwei Wochen nach der Katastrophe ging als „Wunder von Lengede“ in die Geschichte ein.

Neben Bergleuten und Angehörigen der Opfer nahmen auch Gerhard Hanusch und Adolf Herbst an der Gedenkfeier und dem ökumenischen Gottesdienst teil – zwei der letzten Überlebenden des Unglücks. Für die Opfer wurden 29 Rosen und mehrere Kränze an der Gedenkstätte in Lengede niedergelegt.

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